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2018-06-06    

 

Lehrpraxisförderung 2018 - eine unendliche Geschichte

In ca. drei Wochen sollte auch in der Steiermark die Lehrpraxis neu möglich sein.

Die entsprechenden Anträge der Lehrpraxisinhaber auf Genehmigung einer Ausbildungsstätte sind in Bearbeitung, bzw. wurden schon beschieden.

Seit dem Frühjahr ist klar, dass die Finanzierung der Lehrpraxis gesichert ist.

Bis vor knapp drei Wochen war der Ablauf, wie die Anmeldung zur Lehrpraxis erfolgen soll, die Auszahlung der Honorierung erfolgt, bis auf einige Details weitgehend klar.

Dann hat sich die KAGes aber plötzlich aus dem aus Vorarlberg übernommenen ÖÄK Modell der Lehrpraxisfinanzierung zurückgezogen, was zur Folge hat, das die Turnusärzte in der Lehrpraxis nicht mehr von den Krankenanstaltenträgern angestellt werden, sondern vom Lehrpraxisinhaber anzustellen sind.

Bezüglich der Administration der Lehrpraxis und der Verwaltung der Förderungsgelder hat sich leider auch die steirische Gebietskrankenkasse keinen Zentimeter bewegt und beharrt weiterhin darauf, diese Tätigkeit nicht durchführen zu wollen.

Als dritter Player im Bunde hat nun auch der steirische Gesundheitsfonds beschlossen, die Administration der Lehrpraxisförderung nicht übernehmen zu können.

Somit stellen die Steiermark und das zweites Bundesland Tirol die unrühmliche Ausnahme bei der neuen Lehrpraxisförderung dar.

Auf Intention der Aktion Freier Arzt wird nun die Ärztekammer Steiermark die Administration der Lehrpraxisförderung für die Steiermark übernehmen, damit wir endlich die Ausbildung in der Lehrpraxis neu für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen ermöglichen können.

Das bedauerliche an der unendlichen Geschichte ist, dass die großen „Systempartner“, die immer davon reden, das Gesundheitswesen positiv weiterentwickeln zu wollen, ausgerechnet bei der zentralen Ausbildungsinstitution für Allgemeinmedizin, nämlich der Lehrpraxis, aus rein administrativen Überlegungen auf die Bremse steigen.

 
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2018-05-25    

 

In eigener Sache - Umgang mit der Datenschutzgrundverordnung

Die seit heute auch in Österreich umzusetzende EU-Datenschutzgrundverordung stellt Vereine, wie es auch die AKTION FREIER ARZT formalrechtlich ist, vor große Herausforderungen.

Auf EU-Ebnene dafür konzipiert Datenkraken das Handwerk zulegen, schießt die Verordnung weit über das Ziel hinaus und trifft vorallem Vereine, Ordinationen und KMU's.

Auch wenn die neue türkis-blaue Bundesregierung Abmilderungsgesetze verspricht, haben wir uns leider an die EU-Verordnung zu halten. Zumal schon jetzt aus Brüssel dem Staat Österreich ein Vertragsverletzungsverfahren in Aussicht gestellt wird.

Konkret heißt das für die AKTION FREIER ARZT, dass wir unseren E-Mail-Versand komplett überarbeiten mussten und für die Eintragung in unsere Maillist das komplizierte Double-Opt-In-Verfahren etablieren mussten.

Anmeldungen und Abmeldungen zu unsen Informations-Mail können Sie unter diesem Link durchführen.

Wenngeleich es schwieriger wird mit Ihnen, verehrte Kolleginnen und Kollegen durch diese administartive Hürde in Kontakt zu trenten, oder zu bleiben, freuen wir uns dennoch über eine weitere Kommunikation mit Ihnen!
 
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2017-11-09    

 

"Kleine Kammerwahl 2017"

Die kleine Kammerwahl, also die Wahlen in die Vertretungen der Fachgruppen, Bezirke und Spitäler sind erledigt.

Das Ergebnis ist auf der Homepage der Ärztekammer Steiermark veröffentlicht: Link


Wir gratulieren allen neuen Vertreterinnen und Vertretern sher herzlich und wünschen eine erfolgreiche Arbeit!
 
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2017-08-25    

 

Patientenströme lenken

Der unstrukturierte und jederzeit möglich Zugang in Gesundheitswesen bringt vor allem die Ambulanzen an den Rand des Kollaps.

Deswegen ist es nötig die Patienten im System zu lenken.

Das steigert die Effektivität und spart Kosten.

Wir haben ein fertiges Konzept dazu.

Die Player GKK und Gesundheitsfonds müssen es nur noch umsetzen.

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Quelle: Kronen Zeitung

 
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2017-07-05    

 

Ärztekammerwahl 2017 - Gremien konstituiert

Nach der Ärztekammerwahl 2017 konnte die Aktion Freier Arzt mit einem Zugewinn von einem Mandat hervorgehen. Dank der Unterstützung durch die Wählerinnen und Wähler konnten wir damit insgesamt 9 Mandate erreichen.

In den darauffolgenden Verhandlungen haben wir Gespräche sowohl mit der IGAÄ, IGNÄ und der neuen Vereinigung geführt.

In mehreren Verhandlungsrunden konnte letztendlich in Koalition mit der IGAÄ und IGNÄ das für die Aktion Freier Arzt seit der Ära Piaty beste Ergebnis erzielt werden:

Die Aktion Freier Arzt stellt mit Eiko Meister und Norbert Meindl jeweils die Vizepräsidenten und Kurienobmänner und der beiden Kurien.

Die Kurie der niedergelassenen Ärzte wird vollständig von der Aktion Freier Arzt geführt!

Am Kammertag der Österreichischen Ärztekammer im Juni 2017 in Bad Gastein wurde dann nach langen Vorverhandlungen ein für die Steiermark hervorragendes Ergebnis erzielt.

Nach der Wahl von Professor Szekeres wurde der steirische Präsident Herwig Lindner zum 1. Vizepräsidenten der österreichischen Ärztekammer gewählt.

Norbert Meindl wurde einstimmig zum 2. Kurienobmann Stellvertreter der Bundeskurie niedergelassene Ärzte gewählt.

Mit Eiko Meister wurde wieder ein Steirer mit der Leitung des Bildungsausschusses in der österreichischen Ärztekammer beauftragt.

Somit besetzt die Aktion Freier Arzt folgende Positionen:

Ärztekammer Steiermark:

Dr. Eiko Meister


meister2017

Kammerrat, Kurie Angestellte Ärzte

Vizepräsident und Kurienobmann Angestellte Ärzte

Mitglied des Präsidiums und Vorstandes

Mitglied im Verwaltungsausschuss

Vorsitzender Ausschuss für ärztliche Ausbildung

Referent für Ausbildung und Qualitätssicherung

Co-Referent für medizinische Angebotsplanung

Co-Referent Styriamed.net

Obmann Sektion Fachärzte (bis zum Herbst 2017)

Spitalsärztevertreter Univ.Klinik f. Innere Medizin (bis Herbst 2017)

Mitglied der Gesundheitsplattform

Mitglied der Qualitätssicherungskommission Land Steiermark

Dr. Norbert Meindl

meindl_klein_2017

Kammerrat, Kurie Niedergelassene Ärzte

Vizepräsident und Kurienobmann Niedergelassene Ärzte

Mitglied des Präsidiums und Vorstandes

Stv. Obmann Sektion Fachärzte (bis zum Herbst 2017)

Mitglied der Gesundheitsplattform

Dr. Christoph Schweighofer

schweighofer

Kammerrat, Kurie Niedergelassene Ärzte

1. Kurienobmann-Stellvertreter Niedergelassene Ärzte

Mitglied des Vorstandes

Referent für Styriamed.net

Stv. Obmann Sektion Allgemeinmedizin (bis Herbst 2017)

Referent für Vorsorgemedizin Kurie Niedergelassene Ärzte

Dr. Peter Schmidt

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Kammerrat

2. Kurienobmann-Stellvertreter Niedergelassene Ärzte

Mitglied des Vorstandes

Stv. Vorsitzender des Verwaltungsausschusses

Dr. Andreas Stryeck

stryeck_klein

Kammerrat, Kurie Niedergelassene Ärzte

Mitglied des Vorstandes

Co-Referent für Arbeitsmedizin

Finanzreferent der Kurie Niedergelassene Ärzte

Referent für Wahlärzte der Kurie Niedergelassene Ärzte

Prim. Dr. Roland Fegerl

fegerl2017

Kammerrat Kurie Angestellte Ärzte

Referent für Primarärzte der Kurie Angestellte Ärzte

Dr. Christoph Werner

werner

Kammerrat Kurie Angestellte Ärzte

Finanzreferent der Kurie Angestellte Ärzte

Dr. Thomas Wegscheider


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Kammerrat Kurie Angestellte Ärzte

Co-Referent im Fortbildungsreferat

Co-Referent arbeitslose und postpromotionelle Mediziner

Dr. Florian Eisner

eisner2017

Kammerrat, Kurie Angestellte Ärzte

Dr. Klaus Schubert



Referent AMBOSS

MR. Dr. Franz Andiel



Co-Referent Fortbildungsreferat

Mag.Dr. Willibald Wilhelm Kuchler

Referent Gutachterreferat

Dr. Andreas Kirisits

kirisitz_klein

Co-Referent Lehrpraxisreferat

Referent Hausapotheken- und Medikamentenreferat Kurie Niedergelassene Ärzte

Österreichische Ärztekammer

Dr. Eiko Meister

meister2017

Mitglied der Vollversammlung

Mitglied der Bundeskurie Angestellte Ärzte

Vorsitzender Bildungsausschuss

Stv. Vorsitzender Ausbildungskommission

Delegierter der ÖÄK in die UEMS

Dr. Norbert Meindl

meindl_klein_2017

Mitglied der Vollversammlung

Mitglied der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte

2. Bundeskurienobmann-Stellvertreter Niedergelassene Ärzte

Dr. Christoph Schweighofer

schweighofer

Mitglied der Vollversammlung

Mitglied der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte

Referent für Sozial- und Vorsorgemedizin

Referent für Primärversorgung

Dr. Peter Schmidt

schmidt_klein

Mitglied der Vollversammlung

Mitglied der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte

Bereits kurz nach der Konstituierung in der Steiermark hatten wir uns mit aktuellen gesundheitspolitischen Themen auseinanderzusetzen.

Vordergründiges Thema sind und waren der RSG 2025, sowie das leider bereits beschlossene Gesundheitsreformumsetzungsgesetz (GRUG 2017) und das darin verkapselte Primärversorgungsgesetz (PrimVG).

Somit ergibt sich für die neuen Kurienführungen keine Schonzeit, sondern ein direkter Einstieg in das gesundheitspolitische Tagesgeschäft.

 
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2017-05-12    

 
Ärztekammer Steiermark neu konstituiert

Am 11.5.2017 fanden die konstituierenden Sitzungen in der Ärztekammer Steiermark statt.

Das neue Präsidium lautet:

Präsident Dr. Herwig Lindner
Vizepräsident Dr. Dietmar Bayer
Vizepräsident und Kurienobmann Angestellte Ärzte Dr. Eiko Meister
Vizepräsident und Kurienobmann Niedergelassene Ärzte Dr. Norbert Meindl

Die Aktion Freier Arzt ist somit mit zwei Vizepräsidenten prominent vertreten. Wir werden die Anliegen, die wir im Wahlkampf artikuliert haben, versuchen in dieser Funktionsperiode umzusetzen.

Damit der Beruf Arzt frei bleibt.


 
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2017-04-07    

 
Einigung

In den Abendstunden haben sich heute die Vertreter der Aktion Freier Arzt (AFA), Interessengemeinschaft Angestellte Ärzte (IGAÄ) und Interessengemeinschaft Niedergelassene Ärzte (IGNÄ) geeinigt. Eine gemeinsame Koalition wird die Ärztekammer Steiermark in der kommenden Periode von 2017 bis 2022 führen.

Weitere Details werden in Gesprächen in den nächsten Tagen fixiert.
Die Konstituierung erfolgt am 11.5.2017.
 
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2017-03-24    

 

IGNÄ fakenews: diesmal als SMS

IGNÄ Kandidat Helmut Pailer, ehemaliger Kammerrat für die „Überparteilichen“, SPÖ-Gemeinderat in Seiersberg-Pirka und niedergelassener Allgemeinmediziner verschickt seit Neuestem SMS.

„Lieber …, Ich kandidiere für die IGNÄ in der Ärztekammer Steiermark. Wir wollen, dass der Wahlarzt, und Vertragspartner der Kasse als Einzelpraxis bestehen bleiben und nicht abgeschafft werden. Andere Fraktionen, zB die AfA (Norbert Meindl, siehe Aussendung) wollen, dass es neben PHC (Primary Healthcare Center) nur noch Gruppenpraxen mit Vertrag geben soll. Das wäre der Tod der Einzelpraxis. Bitte gib mir Deine Stimme. IGNÄ Liste 6 LG Helmut Pailer“.

Offenbar hat Helmut Pailer nicht mitbekommen, dass die AKTION FREIER ARZT maßgeblich an der Entwicklung des Hausarztmodells der ÖÄK beteiligt war. In diesem ist die Einzelordinationen der zentrale Ansprechpartner.

Für PHCs sehen wir als einzig sinnvolle Organisationseinheit Gruppenpraxen oder vernetzte Einzelordinationen.

PHCs im Sinne des PHC-Gesetzes sind für uns die letzte denkbare Variante.

Die AKTION FREIER ARZT arbeitet für den Erhalt des freiberuflichen niedergelassenen Arztes in allen Varianten!

 

Unser Name ist Programm.

AKTION FREIER ARZT - Liste 3 - Team Meindl/Stryeck

Damit der Beruf Arzt frei bleibt!

 
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2017-03-14    

 

Perfider Angriff auf die niedergelassene Innere Medizinkrone pdu

Mit der Ankündigung der Landeszielsteuerungskommission die präoperative Durchuntersuchung von den niedergelassenen Internisten in die Krankenhäuser einzulagern, begibt sich das Gremium auf einem Pfad, der diametral zu den Vorgaben der Gesundheitsreform steht.

In den Rahmenbedingungen der Gesundheitsreform und des Landesgesundheitsfonds ist vorgesehen, Leistungen bevorzugt aus dem Spital in die Niederlassung auszulagern.

Genau das Gegenteil ist hier der Fall!

Ein nicht unwesentlicher Anteil der Tätigkeit niedergelassener Internistinnen und Internisten ist die präoperative Risikobeurteilung. Diese Aufgabe nun unseren niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen wegnehmen zu wollen und in das Spital einzulagern, kann man bestenfalls als eine neue Verwirrung in der Gesundheitspolitik bezeichnen.

Im überwiegenden Fall sind die Spitäler nicht in der Lage diese zusätzliche Aufgabe zu übernehmen! Es fehlen das Personal und die räumlichen Ressourcen.

Zudem kommt es zu einer Verlagerung einer Leistung in den wesentlich teureren Spitalsbereich.

Die AKTION FREIER ARZT lehnt dieses Vorgehen kategorisch ab und fordert den Landesrat für Gesundheit Mag. Christopher Drexler auf, diese Verschiebung von Leistungen von extramural nach intramural zu verhindern.

Wir werden auch weiterhin mit aller Kraft für den Erhalt des freien niedergelassenen Facharztes für Innere Medizin kämpfen!

AKTION FREIER ARZT - Liste 3

Damit der Beruf Arzt FREI bleibt

 
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2017-02-27    

 

Wer ist schuld an der Misere in der Niederlassung?

Wenn es nach Gerhard Felbinger geht, die Krankenkasse. In seiner Serie „Steiermark inoffiziell“ schreibt Felbinger am 26.2.2017 in der Kronen Zeitung, dass ein wesentliches Problem in der Niederlassung offenbar von der Sozialversicherung ausgeht. Die Begründung in dieser Annahme findet sich in einer Auflistung von nicht besetzbaren §2-Kassenstellen.

Damit deckt sich die Meinung von Herrn Felbinger mit unserer, dass nur eine beherzte Systemreform die Niederlassung für die jungen Kolleginnen und Kollegen wieder attraktiv machen kann!

Deswegen tritt die AKTION FREIER ARZT Team Meindl/Stryeck auch massiv für diese Systemreform ein!

Details hierzu finden Sie in den speziell für die niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zugeschnittenen Ausgaben des freien Arztes, sowie auch in unserem Programm zur Ärztekammerwahl 2017.

 

AKTION FREIER ARZT - Liste 3 - Team Meindl/Stryeck

Damit der Beruf Arzt frei bleibt!

 
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2017-02-20    

 

Krisengipfel der Ärzte am 8.3.2017 in Wien

Im Dezember 2016 wurde im Zuge der Artikel 15a-Vereinbarung und des Vereinbarungsumsetzungsgesetzes 2017 eine Gesetzgebung in die Wege geleitet, die für unsere Patientinnen und Patienten, aber auch für uns Ärztinnen und Ärzte spürbare Verschlechterungen mit sich bringt.

Nun soll im Frühjahr ein Primärversorgungsgesetz beschlossen werden, das den niedergelassenen Bereich grundlegend verändern und das Primat der ambulanten Patientenversorgung durch in Einzel- und Gruppenpraxen niedergelassener Ärztinnen und Ärzte beenden wird.

Daher lädt die Bundeskurie Niedergelassene Ärzte zur Informationsveranstaltung:

„Krisengipfel der Ärztinnen und Ärzte zur Gesundheitsreform“

am 8. März 2017, ab 15.00 Uhr,

im Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien. 

Die Ärztekammer Steiermark wird zur erleichterten Anreise Busse für Sie organisieren.

Weitere Details zu den Inhalten der Veranstaltung und zur Anreise entnehmen Sie bitte den Zusendungen der Kurie Niedergelassene Ärzte der Ärztekammer Steiermark.

Weiters finden Sie auch Informationen auf der Homepage der Ärztekammer Wien.

Nehmen Sie sich bitte die Zeit, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen und sich zu informieren! 

Autonomie statt Diktat! Damit der freie Beruf Arzt frei bleibt!

AKTION FREIER ARZT - Liste 3


 
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2016-11-15    

 

Ministerrat betoniert mit Art.15a-Vereinbarung 2016 Staatsmedizin

Das Geheimpapier der aktuellen Bund-Länder-Vereinbarung zum Gesundheitswesen hat heute mit zugehörigen Rahmengesetzen den Ministerrat passiert.

Zur vollständigen Umsetzung fehlt noch der Beschluss im Parlament im Dezember. Dann ist ab 1.1.2017 Staatsmedizin in Österreich Realität.

Mit allen Konsequenzen:

  • Deutlicher Machtzuwachs der Sozialversicherung auch als Planer im Gesundheitswesen: Krankenkassen soll es möglich werden, Kassenstellen (ärztliche und therapeutische) mehr oder minder nach eigenem Belieben zu schaffen oder abzuschaffen, Leistungen in Ambulatorien zu verlegen, sowie Wahlarztrückerstattungen zu verweigern
  • Länder wollen KA-AZG kippen: Für die Ärztinnen und Ärzte in den Spitälern droht gleichzeitig ein Rückbau des Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetzes und den darin als Schutzbestimmung verankerten Höchstarbeitszeiten.
  • Freier Beruf Arzt nur noch auf dem Papier: Die massive Einflussnahme der SV auch auf die Niederlassung wird dazu führen, dass Fachärzte keine Möglichkeit zur Niederlassung mehr haben werden. Sie sollen in Fachärztezentren verschoben werden, oder in Ambulanzen arbeiten.
  • Tod der Hausärzte: Entgegen der von allen Parteien verbreiteten Floskel zur Stärkung des Hausarztes wird die Primärversorgung in Zentren stattfinden, nicht in den Ordinationen.
  • Bei einem Gültigkeitsbereich bis 2020 ist anzunehmen, dass die Umstellung rapide von statten geht und der Ärztemangel zusätzlich ausgenutzt wird, Staatsmedizin in Österreich umzusetzen.

Dass unter diesen Bedingungen noch junge Kolleginnen und Kollegen in Österreich bleiben, ist zu bezweifeln.

Daher: Massiver Widerstand! Kündigung des Gesamtvertrages, Rückführung der Spitalsambulanzen auf den gesetzlichen Auftrag und Information an die Bevölkerung über die Zerstörung eines der besten Gesundheitssysteme der Welt.

poliklinik

 
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2016-11-10    

 

Art.15a-Vereinbarung und die möglichen Auswirkungen auf das Gesundheitssystem

Die Art.15a-Vereinbarung 2016 ist durch. Und was dabei für das Gesundheitswesen herauskommt ist eine Reform mit Brachialgewalt über die Hintertüre.

Als Überschrift kann gelten: „Alle Macht der Sozialversicherung, den Ländern und dem Bund“.

Ärzte und ihre Vertretung reden nicht mehr mit.

Im Detail:

  • Die Sozialversicherung (SV) wurde als gleichberechtigter Partner der Zielsteuerung-Gesundheit aufgenommen. Die Ärztekammer als Vertretung der Ärzte kommt nicht mehr vor.
  • Der RSG (Regionaler Strukturplan Gesundheit) ist nur noch zwischen Ländern und SV festzulegen. Die Ärztekammer kommt nicht mehr vor, wodurch der Stellenplan defacto Makulatur ist.
  • Unter Berücksichtigung des ÖSG (Österreichischer Strukturplan Gesundheit) und des RSG sind die Verträge der Gesundheitsdienstanbieter zu überprüfen und gegebenenfalls zurückzuziehen. Im Klartext: Entzug des Kassenvertrages, wenn die Ordination im RSG nicht passt.
  • Krankenanstalten können nur mit Zustimmung der SV (geregelt über einen Vertrag der Anstalt und der SV) errichtet und betrieben werden. Im Klartext: Die SV entscheidet über Krankenhausstandort mit.
  • Die ambulante Facharztversorgung ist abzubauen. Im Klartext: Es gibt keine niedergelassenen Fachärzte mit Kassenverträgen mehr. Die Niederlassung ist bestenfalls als Privatarzt möglich.
  • Neuausrichtung des „erforderlichen Gesundheitspersonals“. Im Hinblick auf die Kompetenzerweiterungen der Pflege im GuKG 2016 wird die „Gemeindeschwester“ Realität. Dafür gibt es weniger Ärzte. Ähnliche Regelungen sind für Amtsärzte, Sprengelärzte oder Gemeindeärzte angedacht.
  • Wahlärzte sollen in der Versorgung nur soweit berücksichtigt werden, als sie sozialversicherungsrechtlich erstattungsfähige Leistungen erbringen.

Das perfide an der Situation momentan ist, dass die Begleitgesetze fix vorbereitet sind und in Begutachtung gehen (z.B. Vereinbarungsumsetzungsgesetz).

Die Vereinbarung stellt somit den Höhepunkt der brachialen Staatsgewalt gegen den freien Beruf Arzt und seiner Vertretung dar.

Das System wird zentralistisch umgebaut und von den Zahlern ohne die Expertise der Leistungserbringer geplant.

Wenn jetzt im RSG auch noch die LKH-Standorte dramatisch reduziert werden und niedergelassene Allgemeinmediziner durch PHC ersetzt werden, sind Versorgungslücken die Folge.

Die freie Arztwahl wird damit auch faktisch vollständig aufgehoben.

Wie das mit einer überalternden Bevölkerung im Einklang steht, kann man sich ausmalen.

Die Mehrklassenmedizin wird damit auch in Österreich von Staatswegen verordnet.

Dagegen müssen wir uns als freier Beruf wehren! Öffentlich und laut.

Oder auswandern.

 
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2016-09-28    

 

Lockerung des Ärztearbeitszeitgesetzes gefordert

Zuerst war der Bund säumig. Dann sind die Länder nicht mehr zurecht gekommen. Und jetzt fällt ihnen nichts besseres ein, als einfach notwendige Schutzgesetze zu brechen: http://steiermark.orf.at/news/stories/2799585/

 

"Lockerung des Ärztearbeitszeitengesetzes gefordert

Darüber hinaus fordern die Länder, dass der Bund das Ärztearbeitszeitengesetz lockert. Hierbei gebe es schärfere Richtlinien als von der EU vorgegeben. Die Finanzreferenten befürchten eine schlechtere Versorgung; Diensträder könnten nicht aufrecht erhalten werden - im schlimmsten Fall müssten Abteilungen geschlossen werden."

Ohne die große Bereitschaft zum Opt-out wäre das System in der Steiermark schon längst am Ende.

Es dauert nicht mehr lange, da gehen nicht nur die Jungen, sondern auch die Alten!

Kurz: Die Idee ist inakzeptabel.

 
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2016-09-17    

 

Mariazell – PHC über die Hintertüre

15.9.2016: Alle waren da: Die Bevölkerung, der Bürgermeister, der Gesundheitslandesrat, die Geschäftsführung des Gesundheitsfonds, der Vorstandsvorsitzende der KAGes und die Obfrau der GKK.

Spät eingeladen, aber trotzdem anwesend: die Ärztekammer.

Was dann besprochen wurde, ist die Aushebelung des Gesamtvertrages auf lokaler Ebene.

Was ist passiert? Mariazell ist eine schöne Region, aber geografisch etwas problematisch. Das LKH besteht nur noch aus einer Ambulanz, die zugesperrt wird.

Da mit den in der Region vertretenen Kassenärzten kein Einvernehmen erzielt werden konnte, baut man ein Quasi-PHC über die Hintertüre.

In den Räumen der Ambulanz werden fürs Erste zwei Allgemeinmediziner (1x aus NÖ, 1x aus Stmk.) tätig werden, das Land (Gesundheitsfonds) und GKK zahlen. Offiziell betrieben von einer Gesellschaft, die einen Vertrag mit der Kages hat. Die profitiert durch die Nachnutzung. Geöffnet ist das Ärztezentrum von Dienstag bis Sonntag in der Zeit von 9 Uhr bis 19 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten wird es einen Telefonarzt geben, den Notarzt und bei Bedarf den Hubschrauber.

Zudem drei Kassenvertragsärzte, die damit in der Regelbetriebszeit Konkurrenz bekommen.

All das ohne wirkliche gesetzliche Grundlage. Aber immerhin soll der Gesundheitslandesrat am Schluss gesagt haben: „Wenn etwas nicht passt, scheuen Sie sich nicht, bei uns allen lästig zu sein.“

Genau betrachtet ist das PHC Mariazell (offiziell „Gesundheitszentrum“) eigentlich der Anlassfall für das Szenario der Gesamtvertragskündigung durch die Bundeskurie Niedergelassene Ärzte. Es wird neben dem Stellenplan der GKK einfach ein Zentrum hingeklatscht und die sozialpartnerschaftliche Beziehung zwischen Kasse und Kammer mit einem Schlag aufgehoben.

Für Mariazell mag das befristete Pilotprojekt (mehr ist es derzeit nicht) hilfreich sein. Insgesamt ist es ein weiterer Schritt in eine Staatsmedizin ala DDR mit Polyklinken.

Und dagegen sind wir vor 8 Jahren auf die Ringstraße gegangen. Wir sollten es wieder tun!

 
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2016-06-22    

 
11. steirische Gesundheitskonferenz - 1. Dialogtag zum Gesundheitsplan 2035

Mit Spannung erwartet, dann blieben aber dennoch nur Absichtserklärungen. Mehr ambulant, weniger stationär. Vielleicht Facharztzentren dezentral mit Überwachungsbetten, also Mini-EBA's mit Kassenvertrag? Alles offen.
Jedenfalls will LR Drexler mit "Mehr in Zeiten von Weniger".
Viel wurde auch von der Primärversorgung gesprochen, die nicht unbedingt ein PHC sein muss, was der Kasse aber nicht sonderlich schmeckt.
Neu soll auch ein 24/365 Dienst werden, der primär zu kontaktieren ist, ärztlich besetzt ist und die Patienten weiter leitet.
Interessant war auch das Statement von der SPÖ-LR Lackner, dass man sich wieder "Gemeindeschwestern" vorstellen kann. Spannend insbesondere, wenn man die GuKG-Novelle 2016 kennt (http://www.uva.st/userfiles/downloads/GuKG%20Novelle.pdf).

Frei Nach Karl Farkas: Schauen wir uns das an.
 
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2016-04-05    

 

schneider_klein_trauer Die AKTION FREIER ARZT trauert um Prim.i.R. MR. Till Schneider

Mit Till Schneider verliert die AKTION FREIER ARZT eines ihrer am längsten gedienten Mitglieder. Als aktiver Senioren-Referent war unser lieber Freund zuletzt in der Ärztekammer Steiermark tätig. Seine umsichtige Art an Probleme heranzugehen haben ihn zu einem unverzichtbaren Mitglied im Verwaltungsausschuss gemacht. Mit ihm verliert die AKTION FREIER ARZT einen großartigen Mitstreiter, konstruktiven Geist und großen Freund seit dem Beginn der Bewegung.

Unsere tiefe Anteilnahme gilt der Familie.

Wir werden Till Schneider stets ein würdiges Gedenken bewahren.

 
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2015-12-20    

 

Offenes Email:

Sehr geehrte Frau Kollegin!

Sehr geehrter Herr Kollege!

Bis jetzt war es üblich, dass nach der Wintervollversammlung auch in der Ärztekammer im Vorfeld des Jahreswechsels "Weihnachtsfriede" einkehrt.

Wenn man jedoch die diversen Aussendungen und Meldungen in den sozialen Netzwerken der in der Ärztekammer Steiermark vertretenen Fraktionen liest, kommt man eher zum Schluss, dass mit der Wintervollversammlung der Auftakt zum Wahlkampf für die Kammerwahl im Frühjahr 2017 getan wurde.

Da passiert es dann schon, dass eine Spitalsärztefraktion eine vereinigte Fraktion für tot erklärt, Wahlärzte-Vertreter Angebote schnüren, die einen deutlichen Vorteil für die eigene Gruppe bringen, und Forderungen aufgestellt werden, die nichts anderes sind als "Rosinen picken".

Es ist legitim, die Interessen der eigenen Gruppe besonders vertreten zu wollen, dies kann aber nicht in Benachteiligungen der übrigen Kollegenschaft münden.

In Zeiten, in denen die Ärzteschaft als zentrales Feindbild im Gesundheitswesen dargestellt wird, die Gebietskrankenkasse sich keinen Zentimeter bei den Verhandlungen bewegt, und der mainstream in die Richtung geht, die niedergelassene Ärzteschaft auszuradieren, ist es aus unserer Sicht notwendig die Kräfte zu sammeln und sich nicht in einem Kleinkrieg um peanuts selbst zu schwächen.

Die Vertreter der Aktion Freier Arzt sehen es als ihre zentrale Aufgabe in der konstruktiven Arbeit für Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, die Rahmenbedingungen ihrer beruflichen Tätigkeit zu optimieren.

Das kommende Jahr 2016 hält für die Standesvertreter genug Arbeit bereit.

Themen, wie PHC,  die mögliche Kündigung des Gesamtvertrages, ein neuer RSG für die Steiermark mit vermutlich dramatischen Änderungen und die Umsetzung der Ausbildungsreform 2015, die auch nicht ohne Schrammen vonstatten gehen wird, sind die Hauptthemen aus heutiger Sicht.

Hierfür gilt es jetzt die Kräfte zu bündeln und sich auf die Herausforderungen des kommenden Jahres vorzubereiten.

Daher halten wir es für kontraproduktiv einen über die Massen verlängerten und die Vertretung der Kolleginnen und Kollegen massiv konterkarierenden Wahlkampf schon jetzt zu beginnen.

Wir rufen alle Fraktionen in der Ärztekammer Steiermark auf ihre Aktivitäten im Sinne der steirischen Ärzteschaft zu bündeln.

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, sehr geehrte Frau Kollegin, sehr geehrter Herr Kollege, ein friedvolles Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2016.

Für den Vorstand der Aktion Freier Arzt

Dr. Eiko Meister

Obmann

 
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2015-11-05    

 

Neuer Angriff auf Ärzteschaft

Begutachtungssentwurf zum Sozialrechtsänderungsgesetz macht Notärzte zum Freiwild

 

Wie gestern in einer OTS-Mitteilung des Sozialministeriums verlautbart wurde, sieht der Begutachtungsentwurf zum Sozialrechtsänderungsgesetz vor, dass beginnend mit 1.1.2016 die notärztliche Tätigkeit eine freiberufliche Tätigkeit sein soll.

Dies bedeutet für Notärzte, die in einem Krankenhaus angestellt sind, dass damit die Regelung zum KAAZG unterwandert wird.

Notarztdienste, die Spitalsärzte hinkünftig verrichten, werden nicht mehr in die Gesamtarbeitszeit eingerechnet!

 

Damit ist es theoretisch möglich, dass Spitalsärzte jeden Tag einen Notarztdienst machen können.

Offenbar hat das Sozialministerium damit dem Druck der Länder nachgegeben, die nicht mehr in der Lage sind den Notarztdienst entsprechend zu organisieren.

 

Sollte die geplante Änderung zum Sozialrechtsänderungsgesetz in dieser Form wirklich in Kraft treten, bedeutet das eine deutliche Verschlechterung für unsere angestellten Notärzte.

Nicht nur, dass es möglich ist, damit die mühsam erkämpfte Implementierung der Notärzte in das KAAZG zu unterwandern, wurde auch schon mehrfach dokumentiert, dass überlange Dienstzeiten zu Fehlern und damit zur Gefährdung der Patienten führen.

Es wird schon einen Grund haben, wenn Piloten in der EU nicht länger als 11 Stunden fliegen dürfen.

Neben der Qualität der Versorgung kommen auch noch Aspekte der Haftung zum Tragen. Durch die Feststellung der freiberuflichen Tätigkeit als Notarzt ist zu befürchten, dass weitere haftungsrechtliche Implikationen den Notarztdienst noch „gefährlicher“ machen, als jetzt.

 

Zudem ist der Vorschlag sicher kein incentive für junge Ärzte weiter in Österreich zu bleiben.

 

Die Aktion Freier Arzt steht auf dem Standpunkt, dass die Organisation des Notarztwesens, sofern sie weiterhin Länder Hand bleiben sollte, auch von diesen zu organisieren ist. Aus Qualitätssicherungsgründen sollten auch niedergelassene Notärzte ähnliche Regelungen erhalten, wie dies für Spitalsärzte im KAAZG geregelt ist.

Die Aushebelung des KAAZG über das Sozialrechtänderungsgesetz wird von der Aktion Freier Arzt auf das Schärfste abgelehnt!
 
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2015-09-11    

 

Ärzteausbildung 2015 - Verzögerungen bei Ausbildungsstättenanerkennung drohen

Seit 1.6.2015 ist die neue Ärzteausbildung in Kraft. Die jungen Kolleginnen und Kollegen befinden sich derzeit in der Basisausbildung, die für alle Ärzte gleich ist.

Mit 1.3.2016 soll die neue Facharztausbildung starten. Mit neuen Stellen und neuen Anerkennungen. Dafür sind jetzt Leistungszahlen vorzulegen. Die wiederum sollen vom Bundesministerium für Gesundheit bezogen werden.

Eigentlich schon seit dem Sommer. Nur es gibt nichts. Zumindest nicht, womit man als Träger arbeiten könnte. Jetzt bastelt das BMG an einem Tool, das die LKF-Daten auf die Richtzahlen der neuen Rasterzeugnisse umschlüsseln soll. Nur sollten jetzt eigentlich die ersten Anerkennungsverfahren beginnen.

Geht aber nicht, weil das BMG keine brauchbaren Datensätze liefern kann.

Es ist zu fürchten, das es hier wieder so einen Pfusch gibt, wie bei der Ärzteausbildungsordnung 2015, die von der Bundesministerin zwei Tage vor Fristende unterschrieben wurde und mit "Ach und Krach" noch fristgerecht verordnet wurde.

Vermutlich bekommen die Träger die notwendigen Zahlen dann Ende Dezember 2015, wenn's gut geht. Und dann sollen hunderte Anträge fristgerecht durchgepeitscht werden, weil das Ministerium wieder einmal geschlafen hat.

Oder so mit PHC beschäftigt ist, das alles andere egal ist...

 
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2015-08-25    

 

PHC – Pay for Health in Cash

Seit am 20.8.2015 eine offenbar vom Hauptverband diktierte Punktation zu den Rahmenbedingungen auch die steirische Ärztekammer erreicht hat, reißen die Diskussionen um die Sinnhaftigkeit der Primärversorgung nicht ab.

Grundsätzlich ist gegen eine Konzentration von Gesundheitsleistungen mit Pflege und multimodalem, umfassenden Management nichts einzuwenden.

Das kann der Grund sein, warum auch Ernest Pichlbauer dem PHC die Stange hält.

Dass der Modellversuch in Wien in der Mariahilferstrasse , der ja eigentlich eine überfinanzierte Gruppenpraxis ist, nicht funktioniert, ist eine andere Geschichte.

In der Punktation aber wird einfach der Stellenplan zwischen Kassen und Ärztekammer effektiv ausgehebelt!

Wenn ein Kassenarzt beschließt sich einem PHC anzuschließen, oder eines zu eröffnen, ist die Kassenstelle weg! Neben den weiteren Gemeinheiten rund um den Gesamtvertrag und die speziellen, individuellen Detailverträge einmal abgesehen.

Und es ist nicht zu erwarten, dass PHC’s in kleinen Ortschaften unter 10000 Einwohner überleben können und werden.

PHC in der derzeitigen Ausformulierung ist ein Weg in die Staatsmedizin und unterstützt die immer weitere verbreitete „One Stop Shopping“-Mentalität.

Und: Sie ebenen  wegen eines zu erwartenden stark eingeschränkten Leistungsspektrums den Weg in die Zweiklassenmedizin.

Es scheint wieder einmal Zeit zu werden, sich auf der Ringstrasse in Wien zu treffen.

Offenbar versteht die Politik nur so, was die Patienten brauchen.

phc_klein

 

 
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2015-07-01    

 

Kassenvertrag unattraktiv

AKTION FREIER ARZT fordert drastische Änderungen im Kassenvertrag. Insbesondere die starre Haltung der GKK Stmk ist zur Weiterentwicklung des kassenärztlichen Versorgungssystems kontraproduktiv.

Für junge Kolleginnen und Kollegen ist der Kassenvertrag nicht mehr vordergründiges Ziel in der Berufsplanung. "Nur noch 27% der Befragten in einer repräsentativen Umfrage der Ärztekammer Steiermark sind an einem Kassenvertrag interessiert", sagt der stellvertende Kurienobmann Dr. Norbert Meindl.

Die aktuellen Entwicklungen im sog. Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz mit "Mystery Shopping" durch den Hauptverband machen den Vertrag nicht erstrebenswerter.

Misstrauen als Vertragsgrundlage hat noch nie funktioniert.

Um diesem fatalen Trend entgegen zu wirken und Planstellen auch am Land wieder besetzen zu können fordert die AKTION FREIER ARZT neben der Sicherung der ärztlichen Hausapotheke im GKK-Vertrag folgende Punkte:

  • Monatsabrechnug
  • Streichung der Limite
  • Aufgabe der Degressionsregel

 

 
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2015-04-23    

 

Vorstandsvorsitzender Univ.Prof.Dr. Tscheliessnigg: Unfallchirurgen sind Herdentiere

 

In einer Pressekonferenz zum Thema OP-Wartelisten, die vom ORF für „Steiermark heute“ am 21.4.2015 aufgenommen wurde, kommt auch die Universitätsklinik für Unfallchirurgie Graz zur Sprache. Auf ein von etlichen Kolleginnen und Kollegen unterschriebenes Schreiben zur Problematik der Versorgung an der Klinik angesprochen antwortet Vorstandsvorsitzender Univ.Prof.Dr. Tscheliessnigg: „Unfallchirurgen sind Herdentiere, wie die meisten von uns allen. Chirurgen sind besonders auf Herde und nach vorne gerichtet. Ich weiß, wovon ich rede, ich war‘s 40 Jahre lang. Und in diesem Zusammenhang muss ich sagen: „Wenn der Vordere sagt, des unterschreib‘ ma jetzt“, dann unterschreiben das alle, weil sie sich sonst fürchten anfangen.“

Soziologisch gesehen mag der Vorstandsvorsitzende recht haben (http://psychcentral.com/news/2008/02/15/herd-mentality-explained/1922.html), unbedingt weise war der Sager nicht, um die Situation an der Klinik zu befrieden.

Ärzte hingegen sind zum großen Teil Individualisten, was gelegentlich zu Spannungen führen kann. Wenn sich aber in großen Organisationseinheiten eine Meinungsbildung ergibt, die Kritik zu Inhalt hat, ist das für die Führung ein Auftrag zu handeln (http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article118972616/Wie-man-am-besten-konstruktive-Kritik-anbringt.html).  Was auch geschehen ist, aber im konkreten Fall nicht im Sinn der Kritikführer gewesen ist.

Chirurgen sind in jedem Fall Experten ihres Fachgebietes und wenn Experten Probleme orten, sollten diese auch angegangen werden.

In diesem Zusammenhang sollte der Vorstandsvorsitzende auch die vierzig Jahre seines Herdendaseins hinterfragen. Es gibt hier nämlich auch den Begriff des Leithammels, der auch nicht sonderlich schmückend ist.

Im Sinne der konstruktiven Kritik sollten alle Beteiligten die Emotionen hinten anstellen und an Lösungen für die anstehenden Probleme arbeiten. Eines wäre die neue Ärzteausbildung im neuen Sonderfach Orthopädie und Traumatologie.

 
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2015-03-24    

 

Offener Brief der verantwortlichen Gesundheitspolitiker als Affront den Ärzten gegenüber


Herrn

Präsident

Dr. Artur Wechselberger

Österreichische Ärztekammer

Weihburggasse 10-12

1010 Wien

 

Wien, am 24. März 2015


 

Betreff: Offener Brief – Verantwortungsvolle Gesundheitspolitik im Interesse der Patientinnen und Patienten

 

 

Sehr geehrter Herr Präsident Dr. Wechselberger!

Das österreichische Gesundheitssystem zeichnet sich durch eine umfassende Gesundheitsversorgung auf höchstem Niveau aus – mit einer sehr guten Verfügbarkeit und Zugänglichkeit zu medizinischen Leistungen und hohen Qualitätsstandards. Darauf kann Österreich zu Recht stolz sein.

 

Als Verantwortungsträger sind wir einer nachhaltigen Absicherung unseres solidarischen Gesundheitssystems trotz steigendem Kostendruck verpflichtet. Mit der Gesundheitsreform haben wir daher Schritte gesetzt, um die Leistungen für die Menschen auszubauen und das System finanzierbar zu halten. Beispielsweise seien hier erste Pilotprojekte auf Basis des beschlossenen Konzepts zur Stärkung der Primärversorgung, eine österreichweite Gesundheitsförderungsstrategie inklusive der dafür notwendigen Finanzierung, die Gratiszahnspange für Kinder und Jugendliche bei Behandlungsbedürftigkeit sowie die Vereinbarung zum Ausbau der Kinderrehabilitation genannt.

 

Die gegenwärtigen Aussagen von einigen Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft rund um die aktuellen Auseinandersetzungen zu Arbeitsbedingungen von Spitalsärztinnen und Spitalsärzten, zu drohenden Leistungseinschränkungen und Versorgungsengpässen tragen dazu bei, den Menschen das Gefühl zu geben, dass dieses sehr gute Gesundheitssystem in Gefahr sei. Das entspricht nicht den Tatsachen.

 

Als Verantwortungsträger in der österreichischen Gesundheitspolitik weisen wir Verhaltensweisen, die geeignet sind, das Vertrauen der Patientinnen und Patienten in das Gesundheitssystem zu schwächen und den eingeschlagenen Reformkurs zu gefährden, entschieden zurück! Verantwortungsvolle Gesundheitspolitik bedeutet, sich im Sinne der Patientinnen und Patienten für die nachhaltige Absicherung des Gesundheitssystems und den Ausbau der Gesundheitsversorgung einzusetzen. Als Partner der Gesundheitsreform werden wir daher auch weiterhin zum Wohle der Patientinnen und Patienten engagiert an der Umsetzung der Gesundheitsreform arbeiten.

 

Wir appellieren eindringlich an Sie als Präsident aller Ärztinnen und Ärzte Österreichs, die konstruktiven Kräfte zu stärken, gemeinsam mit uns jenseits von Berufs- und Standesinteressen an diesem gesundheitspolitischen Ziel zu arbeiten und die Interessen der Ärzteschaft verantwortungsvoll einzubringen – zum Wohle der Patientinnen und Patienten und auch im Interesse der vielen tausenden Ärztinnen und Ärzte, die täglich um das Wohl und die Gesundheit der Menschen kämpfen.

 

Bundesministerin Dr.in Sabine Oberhauser

Bundesminister Dr. Hans-Jörg Schelling

Bundesminister Rudolf Hundstorfer

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer

Stadträtin Mag.a Sonja Wehsely

Landesrat Dr. Christian Bernhard

Landesrat Dr. Peter Rezar

Mag. Peter McDonald, Vorsitzender HVB

Mag.a Ingrid Reischl, Obfrau WGKK


Dieser Brief kann nur als Flucht nach vorne im Bekenntnis des eigenen Versagens gesehen werden.

Jahrelang hat die Ärztekammer vor dem Ärztemangel mit seinen Konsequenzen gewarnt. Nun ist er da und die offizielle Gesundheitspolitik gibt der Standesvertretung die Schuld dafür!

Die österreichischen Patienten haben Vertrauen in das österreichische Gesundheitswesen, ob es beim Vertrauen in die Politiker ähnlich gut aussieht, ist mehr als fraglich.
 
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2014-12-16    

 

Gehaltsrechner der Ärztekammer Steiermark online


Als Serviceleistung zu der am 16.12.2014 im steirischen Landtag beschlossenen Änderung des Dienst- und Besoldungsrechtes stellt die Ärztekammer Steiermark ein spezielles Tool zur Abschätzung des Gehaltes ab 2015 auf ihrer Homepage online.

Berücksichtigt ist hier auch ein mögliches Opt-Out zum KAAZG 2014.

Dieser Gehaltsrechner gilt für alle Ärztinnen und Ärzte, die Dienstnehmer der Steiermärkischen Krankenanstalten Ges.m.b.H sind.


zum Gehaltsrechner

 
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2014-10-14    

 

Dienstrechts- und Gehalterverhandlungen mit der KAGes erfolgreich abgeschlossen!

 

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz haben die Vertreter des Landes, der KAGes, Ärztekammer und des Zentralbetriebsrates das Ergebnis der Verhandlungen präsentiert.

Eckpunkte sind Anpassungen an des neue KAAZG, ein deutliches Bekenntnis zur Verbesserung der Ausbildungssituation, neue Karrieremöglichkeiten im Unternehmen und als wesentlicher Bestandteil eine deutliche Verbesserung der Gehaltssituation mit einem völlig neuen Gehaltsschema.

Die AKTION FREIER ARZT gratuliert dem gesamten Verhandlungsteam der Ärztekammer unter der Führung von Kurienobmann Vizepräsident Martin Wehrschütz zu diesem Erfolg und dankt auch den Verhandlungspartner der KAGes für die konstruktive Arbeit bei der Lösung der Problemfelder.

Gemeinsame Aussendung der Ärztekammer, KAGes und Zentralbetriebsrat

 
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2014-10-04    

 

Dienstrechtsreform- und Gehaltsverhandlungen gehen in die Zielgerade

Die seit rund einem Jahr laufenden Verhandlungen der Ärztekammer Steiermark mit der Steiermärkischen Krankenanstalten Ges.m.b.H. sind Gerüchten zu Folge so weit gediehen, dass ein Abschluß in realistischer Nähe scheint.

Die AKTION FREIER ARZT war in diesem Prozess, der von Kurienobmann Martin Wehrschütz angeführt und von allen Koalitonspartnern mit Experten beschickt wurde mit Johannes Heidinger, Florian Eisner und Obmann Eiko Meister vertreten.

Einige Teilpakete wurden Seitens der KAGes ja schon umgesetzt, wie beispielsweise die Delegation der Infusionsrunden an die Mitarbeiter/innen der Pflege.

 
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2014-07-29    

 
Fraktionsgründer Prim.i.R. MR. Dr. Richard Piaty verstorben

Die Aktion Freier Arzt trauert um ihren Gründer und Ehrenobmann, der heute verstorben ist.
Piaty2002grau.jpg
Richard Piaty war nicht nur Gründer der AKTION FREIER ARZT und deren erster Obmann für 30 Jahre, sondern auch 27 Jahre lang Präsident der Ärztekammer Steiermark und 12 Jahre lang Präsident der Österreichischen Ärztekammer.

Richard Piaty wurde für sein Engagement für die österreichische Ärzteschaft mit hohen Auszeichnungen bedacht und war als Persönlichkeit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

In Piatys Amtszeit fiel die Einführung des Mutter-Kind-Passes, der zwischen der Ärztekammer und dem neu geschaffenen Gesundheitsministerium verhandelt worden war und auf dessen 40-jährige Erfolgsgeschichte die ÖÄK heuer mit einer Enquete hingewiesen hatte. Ein weiteres elementares Instrument der Prävention – die Gesundenuntersuchung – ist ebenfalls eine Errungenschaft der Ära Piaty. Auch die derzeit wieder in der Diskussion stehende Lehrpraxis wurde unter Richard Piaty 1984 im Ärztegesetz verankert.
Aus standespolitischer Sicht war die Ära Piaty von Konflikten, vor allem mit der Sozialversicherung, geprägt. Zu den Kernpunkten der Auseinandersetzungen zählten die Vertragsautonomie der Landesärztekammern, der Kündigungsschutz für Kassenärzte oder die Schaffung von neuen Kassenstellen bzw. von Kassenambulatorien. Kammerintern stand für Richard Piaty die Solidarität des Berufsstandes an oberster Stelle. Der gebürtige Wiener, der im Burgenland zur Schule gegangen war und in Graz promoviert hatte, wo er bis 1995 als Internist tätig gewesen war, trachtete stets danach, dass Föderalismus nicht zu Separatismus führte.

Die AKTION FREIER ARZT wird ihrem Gründer Zeit ihres Bestehens ein ehrenvolles Andenken bewahren.
 
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2014-06-14    

 
Funktionsgebühren: Täglich grüsst der Vereinigungs-Murmel

Offenbar hat Routils Vereinigung, deren Obmann er nicht mehr ist, nicht mehr zu sagen, als die permanente Widerholung von Statements zu einem Thema: Die Funktionsgebühren.
Eigentlich eine Armutserklärung, für eine Fraktion, die drei Perioden lang den Präsidenten der Ärztekammer mit Routil gestellt hat.
Offenbar hat man die Überfahrt verpasst und ist noch immer dabei die Wunden zu lecken.
Das Thema, das heute wieder in den Medien aufgekocht wird ist mittlerweile 6 Monate alt. Aber die Vereinigung hat ja in der Zwischenzeit ihre Führung mehrfach ausgewechselt. Mag sein, dass daher das Informationsdefizit herrührt.

Fakt ist, dass in der Vollversammlung am 5.12.2013 die Angleichung der Entschädigung der angestellten Funktionäre an die der niedergelassenen beschlossen wurde. Gleichzeitig wurde auch die Entschädigung für den Präsidenten auf ein dem Arbeitspensum passendes Niveau angehoben.

Was man von der Vorgehensweise der Vereinigung insbesondere bei öffentlichen Sitzungen und deren mediale Weiterverarbeitung nicht behaupten kann.

Nur auf einem internen Thema herumzuhacken ist für eine moderne Vertretung einfach zu wenig!
 
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2014-02-26    

 
Riesen Erfolg für Turnusärzte!


Fast 1,5 Jahrzehnte hat es gedauert, seit es seit dem ersten Turnuärztetätigkeitprofil aus dem Jahr 1999 zu einer brauchbaren Umsetzung in der Steiermark kommt.

Gemeinsam haben die Turnusärztevertreterinnen und -vertreter in der Ärztekammer Steiermark (die AKTION FREIER ARZT ist durch Johannes Heidinger vertreten) zu Stande gebracht im Rahmen des KAGes-Projektes "Lebensphasenorientiertes Attraktivitätsmodell für den ärztlichen Bereich" eine definitive Regelung für den mitverantwortlichen Bereich aus dem GuKG und Ärztegesetz zu formulieren.

Dieser Vorschlag wurde nun vom Vorstand der Steiermärkischen Krankenanstalten Ges.m.b.H zur Umsetzung beschlossen!

Damit ist auch in der Steiermark endlich ein grosser Meilenstein gelungen, der für die Ärztinnen und Ärzte mehr Zeit für Ausbildung ermöglichen kann!
Es zeigt sich, dass mit schlüssigen Argumenten es möglich ist Dinge zu bewegen.
Ausdauer ist auch nicht schlecht, wenn sie von den agierenden Verhandlern mitgebracht wird!

Gratulation dem Verhandlungsteam der Sektion Turnusärzte der Ärztekammer Steiermark!
 
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2014-01-30    

 
Die AKTION FREIER ARZT trauert um ihre langjährigen Mitglieder

MR.Dr. Eduard Schriebl
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1958 - 2014
MR. Dr. Heimo Waldmann
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1943 - 2014
Wir werden unseren langjährigen Mitgliedern stets ein ehrenvolles Andenken bewahren.
 
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2013-12-20    

 
Vorstandsvorsitzender Prof. Tscheliessnigg verharrt in alten Mustern

In einem ORF-Interview (Journal Panorama, Ö1) hat der Vorstandsvorsitzende der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft, KarlheinzTscheliessnigg, das Problem überlanger Arbeitszeiten von Spitalsärzten als unlösbar bezeichnet.
Die Belastung von Spitalsärztinnen und Spitalsärzten wird von den Betroffenen als unerträglich empfunden und auch die Patientinnen und Patienten leiden da-runter: Denn solche Arbeitsbedingungen schränken die Leistungsfähigkeit auch der besten Ärztinnen und Ärzte ein und erhöhen das Fehlerrisiko beträchtlich.
Genau diesen Zustand hat der steirische Spitalschef, KAGes-Vorstandsvorsitzender Karl-heinz Tscheliessnigg in einem Interview verteidigt und wortwörtlich gemeint, ihm seien „der müde Profi lieber, als der ausgeruhte Dilettant". Außerdem gebe es nicht genügend Per-sonal, um die Verhältnisse zu verbessern.
Im Hinblick auf die angelaufenen Verhandlungen der Ärztekammer mit der KAGes um ein neues Dienstrecht erscheint diese Aussage als anarchonistisch.

Quelle:
Im Anhang Stream zum Anhören: Müde Profis
 
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2013-12-13    

 
Die neue Regierung steht

Die neue "alte" Regierung steht. Es gibt einige Veränderungen beim Personal und in Hinkunft kein eigenes Wissenschaftsministerium mehr.
Beim Gesundheitsministerium ändert sich nichts. Minister Stöger bleibt uns erhalten.
Und immerhin sind 4 Seiten des Regierungsprogrammes der Gesundheit gewidmet. Wir sind sehr gespannt, wie die Umsetzung gelingen wird, zumal sich auch hier wieder nur sehr unscharfe Äusserungen finden.
Einen Auszug davon können Sie als pdf herunterladen.
 
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Download - regierungsprogramm 2013 - 2018_Gesundheit1.pdf  32620 Bytes

2013-12-04    

 

Endlich Grünes Licht für Mamma-Screening

Dem Start des österreichweiten Brustkrebs-Früherkennungsprogramms mit Jänner 2014 steht nichts mehr im Weg. Nach der Tarifeinigung in Wien vergangene Woche, die auch das Mamma-Screening umfasst, haben sich am Montag dieser Woche auch die steirische Ärztekammer und die STGKK auf ein Tarifmodell geeinigt. 79,24 Euro werden von der Kasse für eine Untersuchung nach dem neuen Modell bezahlt. Damit liegt der Tarif zwischen den von der Kasse gebotenen 76 Euro und den von der Standesvertretung wegen des höheren Aufwands geforderten 81 Euro. Der neue Tarif (bisher wurden 71 Euro bezahlt) wurde für die Jahre 2013 und 2014 ausverhandelt. (apa)
 
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2013-08-26    

 

Regierung plant Auflösung des Gesundheitsressorts

Die rot-schwarze Koalition will bei ihrer Fortsetzung das Versprechen von Einsparungen wahrmachen, davon dürfte das Gesundheitsministerium betroffen sein: Nach dessen Auflösung sollen die Agenden ins rote Sozialministerium wandern.
Wien – Die beiden Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP haben für die nächste Regierung, sollte diese wieder eine rot-schwarze sein, Einsparungen bei den Ressorts angekündigt. Während bei etlichen Ressorts noch heftig gestritten wird, wer künftig welche Agenden bekommen soll, sind sich SPÖ und ÖVP offenbar einig, wo eine wesentliche Einsparungsmaßnahme gesetzt werden kann: Das Gesundheitsministerium in der jetzigen Form soll aufgelöst werden, die Agenden sollen wieder in das Sozialministerium wandern, wo sie bereits waren.
Damit wäre Alois Stöger, ein Oberösterreicher und derzeit eher stiller SPÖ-Minister, seinen Job in der Regierung los, seine Agenden würden in einem aufgewerteten Sozialministerium angesiedelt, das bestätigen Vertreter der SPÖ und der ÖVP dem Standard.
Das Gesundheitsministerium habe ohnedies kaum Kompetenzen in der direkten Durchsetzung, daher könnte diese Querschnittsmaterie genauso gut im Sozialministerium wahrgenommen werden.
Erst seit 1972 gibt es ein Gesundheitsministerium, 1997 übernahm diese Agenden größtenteils das Sozialministerium, 2000 wurde ein eigenes Staatssekretariat für Gesundheit und Generationen eingerichtet.
Offen ist, ob das Sozialministerium in der nächsten Legislaturperiode ein „Superministerium“ mit vielen Zuständigkeiten wäre, wie die SPÖ sich das wünscht, oder ob das Ministerium andere Agenden abgeben müsste, wie sich die ÖVP das vorstellt. Nach dem Wunsch der ÖVP sollten die Arbeitsagenden vom roten Sozialministerium wieder zum schwarzen Wirtschaftsministerium wandern, wo diese vor der Regierung unter Kanzler Werner Faymann angesiedelt waren. Für die SPÖ scheint es allerdings undenkbar, die Arbeit, eine rote Kernkompetenz, an ein schwarzes Ministerium abzugeben. Gerade unter Sozialminister Rudolf Hundstorfer habe die SPÖ hier Kompetenz ausspielen können, heißt es unter Verweis auf die niedrigsten Arbeitslosenzahlen in der EU.
Ein Gerangel gibt es auch um das Bildungsministerium, dem Claudia Schmied mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht mehr vorstehen wird. Je nach Deutlichkeit des Wahlergebnisses will die SPÖ auch die Wissenschaftsagenden in diesem Ressort für sich in Anspruch nehmen. Denkbar ist auch ein Kanzleramtsministerium, dem der bisherige Staatssekretär Josef Ostermayer vorstehen könnte – mit den Agenden öffentlicher Dienst, Kunst und Kultur. Spielmasse im Gefeilsche sind auch die Sportagenden, die jetzt im Verteidigungsministerium angesiedelt sind. Diese dürften wieder wandern; in welches Ressort, ist noch offen. Kommentar Seite 20


Quelle:"Der Standard" vom 26.08.2013 Seite: 7 Ressort: Inland Von: Michael Völker Bundesland, Bundesland Abend
 
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2013-06-27    

 
AKTION FREIER ARZT unterstützt die Petition zur Garantierten Lehrpraxis

Mit heutigem Tage wurde in der Vollversammlung die Onlinepetition zur garantierten Lehrpraxis einstimmig beschlossen.

Die AKTION FREIER ARZT unterstützt dieses Anliegen im vollen Umfang.



Bild anklicken und unterstützen!
 
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2013-06-07    

 
AKTION FREIER ARZT präsentiert neue Veranstaltung:

Mit dem RaunZTable präsentiert die AKTION FREIER ARZT eine neue Veranstaltungsserie, bei der die Besucher ungezwungen und offen ihre Probleme auf den Tisch legen können.
Mit diesem Format wollen wir vor allem jungen und jung gebliebenen Ärztinnen und Ärzten die Möglichkeiten eröffnen ihre Sorgen unkompliziert anzusprechen, gleichzeitig aber auch Lösungsvorschläge im Sinne der konstruktiven Kritik zu erarbeiten.

Der erste RaunZTable findet am 18.6.2013 um 19.00 in der Räumen der Ärztekammer Steiermark statt.
Themencluster des Abends: Ausbildung
 
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2013-05-01    

 
Akute Gefährdung von Hausapotheken abgewendet
Die kürzlich beschlossene Änderung im Apothekengesetz bringt eine deutliche Entspannung zum Thema Hausapotheken: in Zwei-Arzt-Gemeinden bleiben Hausapotheken bei Eröffnung einer öffentlichen Apotheke zumindest bis Ende 2018 bestehen (bisher galt eine 3-Jahres-Frist). Für die Steiermark besonders wichtig ist die Festlegung, daß auch nach Gemeindezusammenlegungen die Gemeindegrenzen „virtuell“ weiter bestehen bleiben, also der Versorgungsstatus von 2006 aufrecht bleibt. Somit ist das Weiterbestehen der derzeitigen Hausapotheken in diesen Konstellationen gesichert. Bis 2015 sollen Regelungen ausverhandelt werden, in welcher versorgungs-sinnvollen Form auch über 2018 hinaus das Nebeneinander von Hapos und Apotheken gesichert wird.
Die Kurie Niedergelassene und das Hausapotheken-Referat der ÄK Stmk. hatte sich sofort nach Bekanntwerden der Fusionierungspläne intensiv dieses Themas angenommen. In zahlreichen Schreiben und Kontakten mit Bürgermeistern, Landespolitikern und auch auf Bundesebene hatten wir auf die Problematik einer bedrohten Versorgung hingewiesen. Daneben gab es mehrere mediale Aktivitäten. Das vorliegende erfreuliche Ergebnis zeigt, daß sich der intensive Einsatz gelohnt hat.
 
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2013-04-05    

 
Paukenschlag im Spitalswesen
Donnerstag bei der Regierungssitzung: Landesrätin Edlinger-Ploder (ÖVP) zog ihre Pläne für das LKH West zurück. Ihr Argument: Die Reform könne nur gelingen, wenn sie die unterschiedlichen Betreiber (KAGes, Ordensspitäler) akzeptieren würden. Unerwähnt bleibt, dass es auch ÖVP-intern Kritik von oberster Stelle, von LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, an der Idee gab, der ÖVP-dominierte Betriebsrat Sturm lief, dabei Tausende Unterschriften sammelte und sich mit weithin sichtbaren Transparenten wehrte.
Widerstand gab es zudem aus der Professorenschaft am Grazer Klinikum, die in Eigenregie Pläne für eine Zusammenarbeit entwickelte Für die Opposition, vor allem die Grünen und die KPÖ, ist das Aus ein Erfolg. Sie hatten Edlinger-Ploder mit dringlichen Anfragen dazu im Landtag genervt und gegen die "Privatisierung" gewettert. "Das LKH West bleibt im KAGes-Verbund und wird auch nicht geschlossen", hieß es aus Edlingers Büro. Allerdings: Man werde die Reform im Großraum Graz fortsetzen. Demnach sollen in verschiedenen Bereichen mehr als 400 Betten zu viel sein und schrittweise reduziert werden.
 
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2013-03-22    

 
Im Westen Neues:
Paukenschlag im Spitalswesen Donnerstag bei der Regierungssitzung: Landesrätin Edlinger-Ploder (ÖVP) zog ihre Pläne für das LKH West zurück. Ihr Argument: Die Reform könne nur gelingen, wenn sie die unterschiedlichen Betreiber (KAGes, Ordensspitäler) akzeptieren würden. Unerwähnt bleibt, dass es auch ÖVP-intern Kritik von oberster Stelle, von LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, an der Idee gab, der ÖVP-dominierte Betriebsrat Sturm lief, dabei Tausende Unterschriften sammelte und sich mit weithin sichtbaren Transparenten wehrte. Widerstand gab es zudem aus der Professorenschaft am Grazer Klinikum, die in Eigenregie Pläne für eine Zusammenarbeit entwickelte Für die Opposition, vor allem die Grünen und die KPÖ, ist das Aus ein Erfolg. Sie hatten Edlinger-Ploder mit dringlichen Anfragen dazu im Landtag genervt und gegen die "Privatisierung" gewettert. "Das LKH West bleibt im KAGes-Verbund und wird auch nicht geschlossen", hieß es aus Edlingers Büro. Allerdings: Man werde die Reform im Großraum Graz fortsetzen. Demnach sollen in verschiedenen Bereichen mehr als 400 Betten zu viel sein und schrittweise reduziert werden
Quelle: Österreich, Seite 18
 
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2012-12-16    

 
Protest geht weiter!
Wechselberger: Ärzteproteste nicht abgeblasen

Überhebliche Polit-Reaktion auf ärztliches Verhandlungsangebot - Politik soll volle Wahrheit sagen - Reform ohne "Hintertürln"

Die Ärzteproteste gegen die geplante Gesundheitsreform sind für eine Woche ausgesetzt aber nicht beendet. Dies teilte der Präsident der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK), Artur Wechselberger, Sonntag in einer Aussendung mit. Damit reagierte er auf die seiner Ansicht nach "unangebrachten und wenig konstruktiven" Stellungnahmen von Gesundheitsminister Alois Stöger und Hauptverbandschef Hansjörg Schelling auf die jüngst gezeigte Bereitschaft der Ärztekammer, in einen "sachlichen Diskurs" über die Gesundheitsreform einzutreten. "Die Antwort ist überheblich und selbstgefällig, was in Anbetracht des Ernstes dieses für die österreichische Ärzteschaft und für die Bevölkerung so vitalen Themas unangemessen ist", bemerkte der Ärztepräsident. Die Ärztekammer hatte im Rahmen ihrer Vollversammlung vergangenen Freitag ein "eindeutiges Bekenntnis" der Politik zur Stärkung der niedergelassenen Ärzte in der Art.15a-Vereinbarung neben dem Verbleib des ärztlichen Qualitätsmanagements, der Stellenplanung und der ärztlichen Weiter- und Fortbildung im ärzteeigenen, Politik-unabhängigen Regelungsbereich gefordert. Sollten diese "durchaus erfüllbaren" Forderungen Eingang in die Gesundheits-Gesetzgebung finden, dann werde sich die Ärztekammer an einer Versorgungsplanung konstruktiv beteiligen, hatte Wechselberger auf einer Pressekonferenz anlässlich der Ärztekammer-Vollversammlung erklärt. Ansonsten würde die Ärztekammer ihre Maßnahmen gegen die Gesundheitsreform fortsetzen. Die Stärkung des wohnortnahen Versorgungsbereiches durch Ordinationen und Gruppenpraxen sei bisher definitiv nicht in der geplanten 15a-Vereinbarung enthalten. Indes werde verwaschen von einem "Best point of service" gesprochen. Das bringe die Gefahr, dass ein Großteil der fachärztlichen Versorgung mittelfristig in die ohnedies schon überfüllten Spitalsambulanzen wandere. "Wir kennen das aus Deutschland. Das Modell ist dort gescheitert, da es zu einer buchstäblichen Versteppung der ärztlichen Versorgung in vielen Regionen geführt hat." Die Politik sei aufgefordert, die volle Wahrheit zu sagen und sich nicht "Hintertürln" offen zu halten, die die "desaströsen Arbeitsbedingungen der Ärzte in Spital und Ordination" noch weiter verschärften. Nach wie vor halte die Ärztekammer an ihrer prinzipiellen Kritik der geplanten Zentralisierung und Verstaatlichung des Gesundheitssystems fest. Wechselberger: "Da wächst ein bürokratisches Monster heran, das Mangelverwaltung in einem finanziell gedeckelten Versorgungsbereich zur Aufgabe hat." Unser Gesundheitssystem dürfe keinesfalls "niederadministriert" werden, wie dies jetzt zu befürchten sei - durch zahlreiche Kommissionen, Verträge und Pläne, die sich zum Selbstzweck erheben, viele neue Aufgaben für noch mehr Funktionäre schaffen und die Rationierung der knappen Mittel auf die Arzt-Patientenebene verschieben, sagte der Ärztepräsident. Am kommenden Mittwoch, dem 19. Dezember, werde den Landeshauptleuten die 15a-Vereinbarung zur Unterzeichnung vorgelegt. Da werde sich auch zeigen, ob es die Politik ernst meine mit der Entlastung der Spitalsambulanzen und der Stärkung der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, so Wechselberger. "Die Protestbereitschaft der Ärzte ist nach wie vor ungebrochen. Wir werden eine Antwort auf die kaltschnäuzige und zynische Art finden, mit der man unseren Anliegen begegnet. Und diese wird die Politik treffen und nicht die Patienten", führte Wechselberger abschließend aus. (ms)

Quelle: ÖÄK
 
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2012-11-10    

 
Gesundheitsreform 2012

alles_krank.jpgDie Verhandlungen des Bundes, Länder und des Hauptverbandes zur Umsetzung der Gesundheitsreform scheinen in die Zielgerade zu kommen.
Die Inhalte der Reform sind jedoch mehr als bedenklich. Nicht nur, dass einem massiven Dikatat der Ökonomie Folge geleistet wird, scheint man sich bewußt in eine Mehrklassenmedizin zu verabschieden. Der geplante Umbau wird alleine durch die Sparmaßnahmen, die durch den EU-Stabilitätspakt ausgelöst werden, zu Veränderungen führen, die den Systemen in Britannien und Holland gleichen.
Dies ist in dieser Form nicht mehr hinnehmbar.
Daher wird die Österreichischen Ärztekammer am 21.11.2012 in Wien im Musemusquartier Halle E ab 13.00 einen Protestkonvent abhalten.

Nehmen Sie daran teil! Protestieren Sie gegen die Verschlechterungen des solidarischen Gesundheitswesens, die uns alle betreffen!
 
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2012-10-24    

 
Nachwahlen zur Kammerwahl 2012

Die Nachwahlen zur Kammerwahl 2012 sind abgeschlossen.

Die AKTION FREIER ARZT bedankt sich bei allen Kandidatinnen und Kandidaten für die Kolleginnen und Kollegen eine Vertretungsfunktion übernehmen zu wollen.

Der Vorstand der AKTION FREIER ARZT gratuliert den gewählten neuen Funktionärinnen und Funktionären dedr Ärztekammer Steiermark sehr herzlich zur Wahl
 
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2012-06-22    

 
Kammerwahl 2012: Ösetrreichische Ärztekammer neu konstituiert

In der konstituierenden Vollversammlung des ÖÄK-Kammertages in Bregenz am 22.6.2012 wurden die Gremien neu gewählt.

Präsident: Präs. Dr. Artur Wechselberger (T)


Gewählter Vizepräsident: Präs. Dr. Karl Forstner (S)


Kurienobmann Angestelllte Ärzte: VP. Dr.Harald Mayer
(OÖ)

Kurienobmann Niedergelassene Ärzte: VP. Dr. Johannes Steinhart (W)


Finanzreferent: Präs. Dr. Herwig Lindner (St)


Die AKTION FREIER ARZT kann mit Dr. Norbert Meindl (St) den 2. Bundeskurienobmann-Stellvertreter der Niedergelassenen Ärzte erlangen.


Link: ÖÄK
 
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2012-04-27    

 
Kammerwahl 2012: Ärztekammer neu konstituiert

In der konstituierenden Vollversammlung am 26.4.2012 hat die grosse Koalition als IG Angestellte Ärzte, Wahlärzte-Spitalsärzte, AKTION FREIER ARZT, IG Niedergelassene Ärzte und Ärzte in der Sozialversicherung die neue Kammerführung gewählt.

Präsident: Dr. Herwig Lindner (IGAÄ)

Gewählter Vizepräsident: Dr. Martin Millauer (Wahlärzte-Spitalsärzte)

Kurienobmann Angestelllte Ärzte: Dr. Martin Wehrschütz (Wahlärzte-Spitalsärzte)

Kurienobmann Niedergelassene Ärzte: Dr. Jörg Garzarolli (Aktion Freier Arzt)

Die AKTION FREIER ARZT kann mit Garzarolli / Meindl die Kurienführung in der Kurie Niedergelassene Ärzte weiter fortführen und ist somit auch weiterhin im Präsidium und Vorstand der Ärztekammer Steiermark vertreten.
 
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2012-04-10    

 
Kammerwahl 2012: Koalition vorgestellt

Mit heutigem Tag hat sich die neue Koalition aus IG Angestellte Ärzte, AKTION FREIER ARZT, Wahlärzte - Spitalsärzte, IG Niedergelassene Ärzte und Ärzten in der Sozialversicherung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Koalition baut auf einer breiten Basis auf, in der mehr als 3/4 aller Mandate vertreten sind. Eine so breite Vertretung nahezu aller Ärzte hat es bis jetzt in der Steiermark nicht gegeben.

Die AKTION FREIER ARZT wird wieder für die Kurienführung der Kurie Niedergelassene Ärzte mit Dr. Garzarolli und Dr. Meindl kandidieren. Des weiteren kandidiert die AFA in der Sektion Turnusärzte.

Im Anhang finden Sie die Presseaussendung der Koalitionspartner.
 
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2012-03-29    

 
Kammerwahl 2012: Die Wahl ist geschlagen
Die Kammerwahl ist geschlagen. Die neuen Mandate stehen fest.
Wir möchten uns sehr herzlich auf diesem Wege für Ihre Unterstützung bedanken!
Details zur Wahl finden Sie hier.
In den nächsten Wochen werden Verhandlungen zeigen, wie die neue Führung der Ärztekammer Steiermark in den nächsten fünf Jahren aussehen wird. Wir werden Sie hier auf dem Laufenden halten.
 
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2012-03-14    

 
Kammerwahl 2012: Die entscheidende Phase
Der Zeitplan zur Kammerwahl 2012 ist nun in seine entscheidende Phase gekommen. Sie werden – oder haben schon – in den nächsten Tagen die Wahlkuverts als Einschrieben von der Wahlkommission zugestellt bekommen.
Das bedeutet, dass Sie das Wahlkuvert bei Ihrem Postamt oder Postpartner beheben müssen, soferne Sie bei der Zustellung nicht anwesend waren oder das Kuvert für Sie übernommen wurde. Bitte lesen Sie bitte auch das Begleitschreiben der Wahlkommission, das wichtige Informationen enthält!
Bitte nehmen Sie von Ihrem Grundrecht Gebrauch und beteiligen Sie sich an der Wahl.
 
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2012-03-12    

 
Gut Ding braucht Weile ...
Fast ein Jahr ist es her, dass sich die Spitze der AKTION FREIER ARZT in einem Interview mit der Kleinen Zeitung für die sofortige Einführung von Ambulanzgebühren zur Steuerung der Patientenströme zu Wort gemeldet hat.
Vor einigen Wochen haben wir finanziell Steuerungsmittel als Option nochmals zur Diskussion gestellt.
Nun ist auch die steirische Gesundheitslandesrätin im Zuge der von ihr präsentierten Umbauten im Gesundheitswesen auf das Thema aufgesprungen.
 
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2012-03-02    

 
Die AKTION FREIER ARZT hat heute in Beisein Ihres Gründers Prim.i.R. Dr. Richard Piaty und vieler Mitglieder, sowie einigen Freunden der Fraktion ihr 50-jähriges Bestehensjubiläum gefeiert.


In der Feier wurde an vergangen Zeiten angeknüft und heftig über den aktuellen Wahlkampf´diskutiert.


Bis tief in die Nacht vergnügte sich die Gesellschaft am Grazer Schlossberg.
 
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2012-02-18    

 
Schon wieder nur heisse Luft?
Nach einem Jahre dauerndem Tiefschlaf meldet sich nun auch die IG wieder zu Wort.
Die Bilanz der IG schaut freilich aber auch nicht so gut aus, wie man gerne hätte.
Die Kuriensitzungen werden teilweise durch Auszug der Fraktion blockiert, namhafte gewählte Kammerrätefinden den Weg in die Kurienversammlungen überhaupt nicht mehr, lassen sich aber in den Medien als Ärztevertreter bezeichnen und leiten bis zu zwei Spitäler als eine Person.
Da bleibt für die Kurie wenig Zeit...
 
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2012-02-02    

 
Die "abgeschrieben" Erfolge der Wahlärzte - Spitalsärzte
Die Faschingszeit ist bekanntlich die Zeit der lustigen Einfälle und Späße aller Art.
Besonders bunt treiben es momentan die Spitzenvertreter der Fraktion „Wahlärzte – Spitalärzte“ die Herren Millauer, Wehrschütz und Pabinger.
In stakkatoartiger Wiederholung werden die Erfolge der Fraktion in den letzten Jahren dargestellt.
Ohne die – zu dick – aufgetragene Schminke schaut die "Erfolgs-Story" aber etwas anders aus:
Die "abgeschriebenen" Erfolge (?) der Wahlärzte:
 
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2012-01-27    

 
GKK-Kassenverhandlungen erfolgreich abgeschlossen
Die Kassenverhandlungen rückwirkend für das Jahr 2011 konnten durch die Kurienführung Garzarolli und Meindl (Dr.Kaiba mit im Verhandlungsteam) doch noch zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.
Bekanntlich beharrte der Obmann der GKK noch bis zuletzt auf eine fixe Begrenzung des Honorarvolumens ("Deckel").
 
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2012-01-18    

 
Zur Absage der Spitalsärzteversammlungen durch
Kurienobmann VP. Dr. Martin Wehrschütz
Sehr geehrte Frau Kollegin, Sehr geehrter Herr Kollege!
Die Absage sämtlicher Spitalsärzteversammlungen vor dem Wahltag Ende März 2012 durch Kurienobmann Vizepräsident Dr. Martin Wehrschütz ist leider ein Ergebnis des bis jetzt geführten Wahlkampfes und der Konfrontation zwischen Vizepräsident Dr. Martin Wehrschütz und Präsident Dr. Wolfgang Routil.
Die AKTION FREIER ARZT bedauert es ausdrücklich, dass es durch diese Auseinandersetzung nicht möglich ist in den bewährten Dialog mit den Spitalsärzten vor Ort zu treten.
Es gäbe in der aktuellen Situation eine ausreichende Themenvielfalt, die eine konstruktive und sinnvolle Vertretungsarbeit nach sich ziehen müssen. Leider beeinträchtigt hier der Wahlkampf die Sacharbeit in der Kurie Angestellte Ärzte.
Unserer Meinung nach endet die Vertretungsarbeit in dieser Funktionsperiode nicht mit dem Wahltag, oder davor, sondern mit dem Termin der Konstituierung der neuen Vollversammlung am 26. April 2012!
 
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2011-12-20    

 
Ergänzende Informationen zum Artikel
"Primar soll abgeschafft werden" in der Kleinen Zeitung vom 19.12.2011
Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege!
In der Ausgabe der Kleinen Zeitung vom Samstag, 19.12.2011, online hier, werden unsere
Vorstellungen zu neuen Führungsstrukturen im Krankenhaus sehr verkürzt dargestellt.
Unserer Meinung ist die geübte Führungsstruktur in Prmariaten eine über die man aktiv
nachdenken darf, ob selbige in Zeiten eines allumfassenden Systemumbruchs noch aktuell ist.
Der Ersatz des Primariates durch ein breites kollegiales "board of experts" im ärztlichen
Bereich würde folgende Vorteile bieten:
  • Breitere Führung der medizinischen Abteilungen und Abflachung
  • der hierarchischen Struktur
  • Einbindung von mehr Personal in die Krankenhausführung
  • Größere Arbeitszufriedenheit durch flachere Strukturen
  • Bessere und breiter zugängliche Aufstiegschancen
  • Umverteilung der Finanzmittel weg von Einzelpersonen
  • hin zu tatsächlichen Leistungserbringern
 
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2011-11-22    

 
Stopp bei GKK-Kasenverhandlungen!
Aktion Freier Arzt kritisiert Verweigerungs- und Blockadepolitik der GKK
Die steirischen Krankenkassenverhandlungen zwischen Ärztekammer und GKK sind gestern Abend abrupt zu Ende gegangen. Für die Chefverhandler auf Seiten der Ärztekammer, Dr. Jörg Garzarolli-Thurnlackh und Dr. Norbert Meindl von der „Aktion Freier Arzt“, ist das Vorgehen der Krankenkasse unfassbar: „Die GKK verharrt in ihrer Verweigerungs- und Blockadepolitik, das ist für uns nicht akzeptabel.“
 
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2011-11-12    

 
Rettet das AKH!
Während in der Steiermark neben der Umsetztung des RSG (Eröffung der Tuberkzulosestation in Hörgas mit dem Ziel bis 2020 nach Graz zu seideln) und Reduktionen von Nachtddiensträdern noch nachgedacht wird, wie ein Sparpotentail gehoben werden kann, ist man in Wien weiter.
 
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2011-11-10    

 
Newsletter für Angestellte Ärzte
Gehaltsverhandlungen für Landes-Spitalsärzte?
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen!
Seit einem Rundmail einer Spitalsärztefraktion, die in eher polemischer Art eine primär finanzielle Verbesserung der Steirischen Spitalsärztinnen und –ärzte in einem öffentlichen Dienstverhältnis fordert, sind Gehaltsverhandlungen wieder zum Thema geworden.
 
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