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DER FREIE ARZT - Nr. 1/2001


 

Kassenverhandlungen 2001

In nächster Zeit ist es wieder soweit: die jährlichen Verhandlungen mit der Steirischen Gebietskrankenkasse stehen an.

Nach dem bescheidenen Ergebnis des Jahres 2000, welchem bekanntlich nur unter dem Aspekt des Erhaltes einer Wertsicherungsklausel im letzten Augenblick vor einem vertragslosen Zustand zugestimmt worden ist, werden von der niedergelassenen Ärzteschaft nun wieder zufriedenstellende Ergebnisse erwartet.

Insbesondere harren einerseits eine Reihe von Leistungen auf eine Aufwertung, andererseits stehen Erwartungen im Bereich der Einführung neuer Leistungen an.

Die in ihrer Glaubwürdigkeit schwer zu interpretierenden Äußerungen der GKK in Bezug auf ihr Defizit dürfen kein Hindernis sein, einerseits den Kassenärzten nach belegbaren Einbußen (Sinken des Fallwertes und der Gesamthonorarsumme) wieder existenzsichernde Honoraradaptierungen zuzusichern, andererseits den Patienten endlich den Zugang zu so manchen längst fälligen modernen medizinischen Leistungen im niedergelassenen Bereich zu ermöglichen.

Nachholbedarf zur vorjährigen, unterdotierten Inflationsabgeltung plus die Erwartungen für das Jahr 2001 können hier eine Basis sein. Zudem werden aus dem Bereich "Arzneidialog", dem Programm zur Eindämmung der Zuwachsrate bei den Medikamentenkosten, aus heutiger Sicht bei vorsichtigem Optimismus einige Mittel – vertraglich gesichert – zur Verfügung stehen müssen.

Die Redaktion