DER FREIE ARZT -
Nr. 1/2001
Dr. Jörg
Garzarolli, Obmann der AKTION FREIER ARZT, 2. Vizepräsident
in der ÄK Steiermark
Keine Experimente mit der Altersversorgung
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wollte die Wiener Ärztekammer unter Umgehung der anderen Länderkammern Gesetzesänderungen erwirken, welche sich einerseits möglicherweise fiskal bedrohend und andererseits finanziell enorm belastend für alle Ärzte Österreichs (Aktive und Pensionisten) ausgewirkt hätten.
Aus der Wiener Malaise mit ihrem Wohlfahrtsfonds hätte sich ein österreichweiter Flächenbrand entzünden können.
Nach Bekanntwerden der Wiener Pläne habe ich umgehend meinen scharfen Protest Präsident Dorner von der Wiener Ärztekammer und ÖÄK-Präsident Pjeta per E-Mail mitgeteilt.
Zwischenzeitlich ist es zu einem – fallweise überraschend verspätetem – Erwachen der Länderkammern und zur Bildung einer eigenen ÖÄK-Arbeitsgruppe für diesen Bereich gekommen. Gemeinsam sollen Lösungen gefunden werden, die sowohl dem Wiener Fonds hilfreich sein sollen, als auch keinerlei Belastungen oder gar Gefährdungen speziell für den Steirischen Wohlfahrtsfonds nach sich ziehen werden.
Weder ich in Person noch irgendein anderer Funktionär der AKTION FREIER ARZT würden jemals irgendwelchen gesetzlichen Änderungen zustimmen, die auch nur den Keim einer Gefährdung der Altersversorgung für die steirischen Ärzte beinhalten würden!
