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DER FREIE ARZT - Nr. 3/2003


Dr. Emil List

Verbleib der Zahnärzte in der Ärztekammer ! 

Peter Österreicher mit seiner "Standesliste ZÄ" fordert den ultimativen Ausstieg aller Fachärzte für ZMK aus der Ärztekammer. Er täuscht vor, die EU fordere diesen einschneidenden Schnitt.

Wahrheit ist aber vielmehr, dass von der EU lediglich eine Listung aller Zahnärzte gefordert wird. Dass damit gleichzeitig eine Spaltung von allen übrigen Fachärzten, eine Vermischung mit Nichtärzten ( Dentisten ), sowie massive Probleme bei der Vermengung bzw. Quersubventionierung des maroden Wiener Wohlfahrtsfonds verbunden ist, war in Brüssel jedoch nie angedacht. 

Peter Österreicher ist so verbissen in seine Idee, dass ein Vorschlag der AKTION FREIER ARZT, die steirischen Ärzte zu befragen, von ihm lautstark abgelehnt wurde, - Routil hat als Koalitionspartner assistiert. 

Stattdessen zieht Österreicher durch die Lande, und wirbt für den Austritt aus der Ärztekammer. Den Kollegen wird dabei verkauft, dass ohnedies schon alles beschlossenen Sache, und nicht mehr umkehrbar sei.

Damit setzt er auf eine resignative Stimmung in der Kollegenschaft.

Der wahre Hintergrund für diese Agitationen sind jedoch seine persönlichen Ambitionen auf einen ZMK-Präsidenten

oder einen anderen gut dotierten Posten in der neuen Zahnärztekammer.

Die Wahlärzte für ZMK, die bisher völlig unvertreten geblieben sind, werden ungefragt mitgerissen.

Im Wahlärztebereich hätte Österreicher in der Vergangenheit wenigstens irgendwie aktiv sein müssen, deren berechtigte Anliegen wurden vollständig ignoriert.

 

Die AKTION FREIER ARZT fordert für alle Zahnärzte: 

·      Verbleib in der gemeinsamen ÄRZTE- und ZAHN-Ärztekammer

·      Kein Diktat durch Nicht-Ärzte

·      Kammergerechte Vertretung auch der Wahlärzte

·      Weiterhin Sicherheit im gemeinsamen Wohlfahrtsfonds der Ärztekammer

·      Keine egozentrischen Alleingänge eines Funktionärs