Zurück

DER FREIE ARZT - Nr. 1/2004


Dr. Norbert Meindl Dr. Jörg Garzarolli

 

NEUE KAMMERBEITRÄGE VERHINDERT !

Die Bundeskurie der niedergelassenen Ärzte in Wien fasste im Dezember 2003 den Beschluss, für die Finanzierung einer PR-Kampagne ( Arbeitstitel "Strategiekonzept" ) von allen österreichischen Kurienmitgliedern im Wege der Länderkurien eine eigene jährliche Umlage bis ans Ende der Funktionsperiode einzuführen ( "Kurienumlage" ).

In der letzten Kurienversammlung der Niedergelassenen Ärzte Ende Jänner in Graz sollte der entsprechende Beschluss auf Initiative von Kurienobmann J. Pruckner in der ÄK-Stmk. gefasst werden.

Die Kurienmitglieder der AKTION FREIER ARZT traten vehement gegen diesen Plan auf. In der Vergangenheit wurden bereits Umlagen unter verschiedenen Titeln an die ÖÄK abgeführt. Die Bundessektionen der Fachärzte und der Allgemeinmediziner stellen Mittel aus ihren Beiträgen der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte zur Verfügung. Die AKTION FREIER ARZT stellt sich prinzipiell gegen weitere Beitragsbelastungen der Kammermitglieder, solange nachweislich vorhandene Mittel der Kammer zur Finanzierung solcher Projekte ausreichen.

In der ÄK-Stmk. existiert eine exakte Kostenstellenrechnung - diese sollte endlich auch in der ÖÄK eingeführt werden. So sind die finanziellen Zuordnungen zu den Kurien objektiv nachvollziehbar.

Letztendlich wurde auf Druck der AKTION FREIER ARZT konsensuell der Beschluss gefasst, keine eigene Kurienumlage einzuführen, sondern Wege zu suchen, das Vorhaben aus den vorhandenen Mitteln zu finanzieren.