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2022-08-17
Funktionsgebühren - alles vergolden?
Sehr geehrte Frau Kollegin!
Sehr geehrter Herr Kollege! 


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Funktionsgebühren - alles vergolden?

Die Positionen wurden besetzt. Nun hat die neue Kammerführung nachgezogen und auch die Funktionsgebühren adaptiert. Im Grund nichts Verwerfliches. 

Aber:
Es wurden neue dotierte Funktionen geschaffen.
Die Darstellung war und ist maximal intransparent. Ohne eine schriftliche Unterlage wurden die neuen Positionen vom Präsidenten in der Vollversammlung verlesen.
An eine Protokollierung war auch nicht gedacht! Erst unser massiver Druck im Zusammenhang mit der Auskunftspflicht der Kammer ihren Mitgliedern gegenüber hat zu einer Erwähnung im Protokoll geführt.

Die Kosten belaufen sich im Jahr ohne weitere Sitzungsgelder, Weggelder usw. auf mindestens € 58.000,- die die steirischen Ärzt*innen für ihre Vertreter zusätzlich zahlen dürfen. 

Denn der 2. Kurienobmann-Stellvertreter wird jetzt auch entschädigt. Und dann gibt es noch Präsidialreferenten. Wie viele wird auf der Homepage der Ärztekammer Steiermark noch immer nicht mitgeteilt! 

Dass der Ausbildungsreferent jetzt auch eine Entschädigung erhält, ist nur dem geschuldet, dass das bisher von afa-Obmann Eiko Meister in Doppelfunktion erledigt wurde. Jetzt gibt es für die Arbeit Geld. Die Frage ist nur, ob das System aufrecht erhalten bleibt, wenn weder die ÖÄK noch die Ärztekammer Steiermark ab 2023 für Ausbildungsstellen NICHT mehr zuständig ist. 

Anfragen an das Kammeramt verhallen im Nirvana… Pikant ist, dass der amtierende Präsident vor fünf Jahren mit seiner Fraktion gegen die Funktionsgebühren gewettert hat. Jetzt sieht man das offenbar anders. 

Und was sagt unsere neue Kammerspitze Sacherer - Bayer - Posch - Schmidt?

Nichts. Weiterhin. Weil man ja 75% der Ärzt*innen vertritt (Zitat Dr. Moussa anlässlich der Vollversammlung).

Augenscheinlich reicht es der neuen “fraktionslosen” Führung Positionen zu besetzen und Entschädigungen zu lukrieren.

Uns ist das deutlich zu Wenig!
Und wir sind sehr gespannt auf die Tätigkeitsberichte der Funktionäre mit fixer Entschädigung! Weil die steirischen Ärzt*innen von ihrer Vertretung neben Infromation auch Transparenz erwarten dürfen!

2022-07-28
COVID19: Quarantäne endet am 1.8.2022
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COVID19 bleibt eine meldepflichtige Erkrankung. Die Quarantäne für positiv Getestete endet aber mit 31.7.2022.

Das hat der dritte grüne Pandemiegesundheitsminister Rauch den Ländern abgerungen. Nicht ohne Widerstand, wie in den Medien zu lesen und hören war. 

Die ÖÄK nimmt das zur Kenntnis. Probleme gibt es mit der neuen Regelung offenbar nicht. Oder man hat sie noch nicht erkannt. So wie die neue Führung der Ärztekammer Steiermark. Die ist jahreszeitbedingt offenbar schon wieder, oder noch immer auf Tauchstation… 

Wir sehen die Aufgabe der Quarantäne bei weiter steigenden Fallzahlen als wenig vernünftig an.
Der Zweck ist es nicht die positiv Getesteten wegzusperren, sondern Infektionsketten zu unterbrechen. Das wird mit dieser Regel vollständig unterwandert. Man könnte auch gleich die Meldepflicht einstampfen. 

Für die Spitäler wird der Wegfall der Quarantäneregelung vermutlich wenig Änderung bringen, weil schon jetzt laufend Patienten mit und ohne Symptome positiv getestet werden. 

Deutlich problematischer wird sich die Situation in der Niederlassung darstellen: Auch wenn wir mittlerweile im dritten Sommer der Pandemie sind, ist die räumliche Trennung von potentiell positiven Patient*innen in vielen Ordination nur durch eigene Zeitslots zu bewerkstelligen (inklusive Verkleidung in die Schutzausrüstung).

Weiters: 

  • unabdingbar ist die Maskenpflicht für alle Patient*innen und Begleitpersonen, so wie im Spital.
  • Es ist unbedingt vorab zu klären, wann Coronapositive mit Symptomatik in die Ordination kommen dürfen.
  • Kolleg*innen, die selbst einer Risikogruppe angehören, sollen die Behandlung in der Ordination von Coronainfizierten, wie auch Hausbesuche ablehnen können (Reduktion auf telemedizinische Betreuung).
  • Wiedereinführung von CovidärztInnen für Hausbesuche.
  • Testungen auch an Asymptomatischen müssen wieder möglich sein
  • Therapeutische Aussprache und hausärztlicher Koordinationszuschlag sollen wieder unlimitiert möglich sein.
  • Wie gehen Betriebsunterbrechungsversicherung damit um, wenn Praxen wegen Coronapositivität der Betreiberin / des Betreibers geschlossen werden müssen? 

Reichlich Fragen, die zu beantworten auch für die Bevölkerung relevant wäre. Jedenfalls wird der Gesundheitsminister die Verordnung ohne Druck von außen umsetzen (ZIB2, 26.7.2022). 

Wir erwarten uns auch von der steirischen Landesärztekammer eine Position und Information! Sommerferien sind sicher notwendig, um Energie zu tanken. Die Aufgabe der Quarantäneregelung kritiklos hinzunehmen, halten wir im Hinblick auf den Herbst für keine gute Idee. 

Aus unserer Sicht ist eine fünftägige Quarantäne ab dem ersten positiven Test (egal ob Antigen oder PCR) mit einer “Freitestung” mit PCR am 5. Tag eine gangbare Möglichkeit, einigermaßen über die Runden zu kommen.

2022-07-17
Ärztevertretung nur in sozialen Medien?

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Während der ÖGK-Obmann Huss wieder einmal auf die Wahlärzte hindrischt und die wählärztlich tätigen Spitalsärzt*innen offen der Korruption beschuldigt, üben sich die neuen Vertreter*innen im gegenseitigen Zuraunzen des Ärgers darüber! 

Quelle: Kleine Zeitung 

Liebe neue Spitzenfunktionär*innen!
Raunzen ist zu wenig!
Wir erwarten auch in der Steiermark ein entsprechendes Auftreten gegen die laufenden Brüskierungen! Nicht nur in den sozialen Medien!
 

 Oder ist das Ende der Wahlärzt*innen schon packtiert? 

Nix tun ist uns zu Wenig!
Fehlt es am Willen oder am Können? Oder Beidem?

2022-07-06
Landespolitik ohne Lösungsansätze
Die Landespolitik hat weiterhin keine anderen Lösungsansätze als auf die Mitarbeiter*innen im Gesundheitswesen hinzuhauen. Die aktuelle Not und bevorstehende terminale Hangrutschung wird weiter ignoriert und im Mainstream steht noch immer die Zitrone weiter auszupressen! Zur Erinnerung: Die Arbeitszeitgesetze sind Schutzgesetze. Für Mitarbeiter*innen und Patienten!

Kleine Zeitung
2022-07-01
Ende des Ärztenotdienstes Graz

Der Ärztenotdienst in Graz ist in seiner bekannten Form seit heute Geschichte. Über geblieben ist momentan ein Visitendienst und Odrinationen, die am Wochenende für wenige Stunden geöffnet haben.
Es ist zu befürchten, dass es dadurch zu einer weiteren Belastung der schon lange am Limit arbeitenden Notaufnahmen kommt. Das Einzige, was die neue Kurienführung der Niedergelassenen um Bayer dem entgegensetzt, ist die Auflösung des zugehörigen Referates. So wie auch das Referat für den Bereitschaftsdienst aufgelöst wurde.
Aus unserer Sicht eine dramatische Fehlentwicklung!

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