Die Vollversammlung in der Ärztekammer Steiermark verlief eintönig.
Obwohl es wieder Aufreger gegeben hätte. Die erzählen wir hier...
Während sich seit einigen Wochen Ärztekammer und ÖGK einen Schlagabtausch mit teilweise antiken Ideen liefern, wie das Defizit von 900 Mio. zu beheben sei, herrscht für die steirischen Ärzt*innen Stillstand.
Analyse hier: Newsletter
Der Leitartikel in der Kleinen Zeitung ist in Wirklichkeit nur die Spitze des Eisberges.
Was wir brauchen ist, aber ist eine tiefgreifende Reform.
Patientenlenkung ist das zentrale Element.
Dazu braucht es: ---> weiterlesen

Mit 1.1.2025 ist die Übermittlung von Gesundheitsdaten per Fax endgültig Geschichte.
Die Lösungen von SV und Kammer sind holprig und kommen sehr spät. Lesen Sie hier weiter.
Auf Initative einer Fraktion in der Wiener Ärztekammer wurde eine Petition ins Leben gerufen, die die Führung der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte auffordert mit der SVS Nachverhandlungen zu den Honoraren für 2024 zu führen.
Die afa unterstützt diese Petition und lädt Sie dazu ein diese Petition auch zu unterstützen:
Gleich zu Jahresbeginn teilen sich die Kurienführung der Niedergelassenen Ärzte in der Steiermark (VP und KO Bayer und sein Kassenärztlicher Referent Moussa) und die ÖGK gegenseitig in Rundschreiben mit, dass die jeweils andere Partei unentschuldbare Fehler bei der Abrechnung macht...
Zurück bleiben die Vertragsärzt*innen in einem Nirwana, das zwischen den Parallelwelten von Kammer und ÖGK herrscht...
Details hier.
Die Wiener Kurie der Niedergelassenen Ärzte unterscheidet sich doch deutlich von der steirischen Schwester.
Dort hat man jetzt einen ÖGK-Abschluss zu Stande gebracht, über den wir uns hier freuen würden.
Lesen Sie hier, warum das so ist.
In unserem Newsletter am 7.12.2023 steht:
"Ähnliches hat die Kurie Niedergelassene Ärzte ja auch wieder für die Angestellten in den Ordinationen verhandelt. Es sind 8,7%"
Diese Info ist nicht zutreffend. Es handelt sich hierbei um den Abschluss im Burgenland.
In der Steiermark sollen die KV-Verhandlungen am 20.12.2023 laut GPA starten.
Wir bitten um Entschuldigung!
In der Vollversammlung am 7.12.2023 der Ärztekammer Steiermark wurde im Rahmen des Budgets auch die Erhöhung der Funktionsgebühren gegen die Stimmen der afa beschlossen.
Um 7,8% werden die Funktionsgebühren in der Ärztekammer Steiermark im kommenden Jahr wieder steigen.
Offizielle Begründung: Bindung an den VPI
Dass die Kassenabschlüsse aber schon für 2022, heuer und kommendes Jahr DEUTLICH UNTER der Inflationsrate liegen, ist unseren Spitzenfunktionären augenscheinlich egal.
Womit sich die Frage stellt: Sind unsere Spitzenfunktionäre von ihrer Entschädigung wirtschaftlich abhängig?
Vermutlich schon, weil man sonst auf die Valorisierung verzichtet hätte, zumal es sich um eine Aufwandsentschädigung handelt.
Können wir daher 2024 um 7,8% mehr Engagement erwarten? Eigentlich ja.
Nur: die großen Themen sind fertig. In der Gesundheitsreform ist der Kassenvertrag und Mitplaudern beim Stellenplan (vorerst) geblieben und die Dienstrechtsreform wurde federführend von der Gewerkschaft betrieben.
Es stünde den Spitzenfunktionären gut an, die Valorisierung auszusetzen…
Aber vielleicht ändern sich Bedürfnisse, wenn man am Trog sitzt…Mit der Stimmen der Regierungsparteien wurde gestern im Gesundheitsausschuß die Reform 2023 in Form des VUG (Vereinbarungsumsetzungsgesetz) 2023 auf die weitere parlamentarische Reise geschickt.
Der Beschluß im Nationalrat im Dezember ist damit vorgezeichnet.
Nach anfänglichen wilden Prostesten der Ärztekammer mit Brachialrhetorik und enormen finanziellen Kampfmaßnahmen kommt es dann noch vor dem entscheidenden Ministerrat im November 2023 zu für die Kammer akzeptablen Ergebnissen.
Die Gespräche wären mit "Vernunft und vollem Einsatz" geführt worden und hätten in "konstruktiver und zielorientierter Atmosphäre" stattgefunden.
Unsere Detailanalyse sieht anders aus und ist hier nachzulesen.
Die Wahlärzt*innen stellen wohl das Bauernopfer dar und haben sich der ELGA, e-card und Diagnosencodierung anzuschließen.
Die Kündigung eines §2-Kassenvertrages bedeutet den automatischen Verlust aller anderen Verträge und vice versa.
Die Spitalsambulanzen werden überlaufen, wenn Betten weiter abgebaut werden und nur noch verrechenbare Leistungen in der Niederlassung erbracht werden.
Dafür behält die Kammer (vorerst) eine gewisse Mitsprache beim Stellenplan und den lokalen Tarifverhandlungen.
Wie wir meinen ein Pyrrhussieg, bei dem der Verdacht nahe liegt, dass sich Spitzenfunktionäre nur ihre Posten sichern wollten.

Die Kleine Zeitung lädt die Präsidenten der Apotheker- und
Ärztekammer zu einem Streitgespräch über die Spitalsentlastung.
Vor einem Jahr wurde die Ärztekammerführung in der Steiermark neu konstituiert.
Was die neue Führung aus unserer Sicht geleistet hat, ist hier zu lesen.
Kurz: es gibt reichlich Luft nach oben!
Long Content Warning!
Die Auslobungen gehen von „Meilenstein“ bis hin zur „nachweislichen Entlastung der Ambulanzen“.
Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass die Kasse endlich eingelenkt hat und moderne ärztliche Zusammenarbeitsformen unterstützt.
Laut seiner eigenen Facebook-Seite hat der Zentralbetriebsratsvorsitzende der KAGes Dr. Tripolt gestern SI-Verhandlungen begonnen. Zuvor wurde von den Zentralbetriebsräten der FCG und FSG auch über die Medien entsprechend Wind gemacht.

Es ist zu vermuten, dass dieser Verhandlungsauftakt auch seinen Niederschlag in der Beschlüssen der GÖD hat.
Allerdings kommt die Kurie Angestellte Ärzte, die immerhin kollektivvertragsfähig ist, nicht vor.
Das haben Posch und Stellvertreter offenbar verpasst.
Wir hoffen jedenfalls auf erfolgreiche Verhandlungen des ZBR und der GÖD, weil die Ärztekammer sie leider verschläft!
Ärztegesetznovelle verlagert Ausbildungsstellenkompetenz zu den Ländern
Mit dem positiven Beschluss gestern im Bundesrat wird eine der einschneidensten Novellen für die Ärzteschaft in ihrem Selbstverständnis als freier Beruf gesetzlich umgesetzt. Unter dem Vorwand die grenznahe notärztliche Versorgung zu erleichtern, wird wieder über einen Initiativantrag die Trunkierung des freien Berufes umgesetzt. Wie schon mehrfach berichtet, sind ab 1.1.2023 die Länder für die Ausbildungsstätten zuständig. Zusätzlich auch für die Qualitätssicherung in der Ausbildung am Wege der Visitation. Gleichzeitig wird auch die Rezertifizierung der Ausbildungsstätten aufgehoben.
In der Praxis bedeutet das die enorme Gefahr eines Rückschrittes in die späten 70er Jahre des letzten Jahrhunderts, weil sich im Landeseigentum befindliche Krankenanstalten die Ausbildungsstellen selbst bewilligen können und dann auch noch sicherheitshalber die Visitationen selbst machen. Was bei der Ärzteschaft mit der ÖQMed kritisiert wurde, setzen die Länder nun 1:1 bei allen Ausbildungsstellen um.
Der Ärztekammer bleibt nur noch das Recht der Stellungnahme. Und Fachgesellschaften dürfen bei Visitationen als Fachexperten teilnehmen.
Es ist ein trauriger Tag für einen freien Beruf, dem damit auf lange Sicht die Möglichkeit genommen wird, die Ausbildung der jungen Kolleg*innen und die Sicherung der Ausbildungsqualität wesentlich zu bestimmen.
Auch weil der Widerstand - zumindest öffentlich - seit der Kammerwahl im Frühjahr sowohl auf österreichischer, als auch auf Landesebene nicht vernehmbar war.
Ob das die Attraktivität der österreichischen Krankenanstalten als Ausbildungsorte wirklich steigern wird, oder wir nur potemkische Dörfer sehen werden, bleibt abzuwarten.

Rundschreiben Sondergebühren
Mit gestrigem Datum informiert die neue Kurienführung der Angestellten Ärzt*innen über ein “außergewöhnliches Ergebnis” bei den Verhandlungen zu den Sondergebühren.
Absolut betrachtet sind die 8.9% ein tolles Ergebnis, das sich allerdings doch relativiert wenn man an die momentane Jahresinflationsrate von 8% denkt.
Dort liegt auch der Abschluss für die Öffentlich Bediensteten, der heute im Bund mit 7,15 - 9,41% erfolgt ist.
Dann bleiben als echte Steigerung leider nur noch knapp 1%, was aber so nicht dargestellt wird.
Insbesondere, wenn man bedenkt dass in den verglichenen Vorjahren die Jahresinflation um 0.5% im Durchschnitt gelegen war.
Hier von “außergewöhnlich” zu sprechen halten wir für übertrieben, es spiegelt aber deutlich das Selbstverständnis der neuen Führung, das an “Trumpismus” erinnert.
Etwas mehr “Erdung” würde in dieser und anderen Fragen nicht schaden!

Die öffentlich in den Medien geführte Diskussion um fixe Funktionsentschädigungen in der Wirtschaftskammer Steiermark hat zuletzt die Wogen hochgehen lassen.
In einem Artikel in der Kleinen Zeitung am 6.11.2022 wird ausführlich über die Entschädigungen anderer Kammern berichtet (https://www.kleinezeitung.at/steiermark/landespolitik/6211374/Politik-intern_Kammern-und-Buende_Das-erhalten-die-Praesidenten).
Die Ärztekammer Steiermark bleibt diese Informationen schuldig. Der Öffentlichkeit und vor allem den Mitgliedern.
So wie sie auch weiterhin nicht erklärt, wie viele Präsidialreferenten es gibt und wie ihre Aufgaben aussehen.
Pikant ist das Detail, dass der amtierende Präsident Dr. Michael Sacherer mit seiner Fraktion bei der Kammerwahl auch im wissenschaftlichen Betriebsrat der MUG mit dem Slogan um mehr Transparenz bei den Kammerbeiträgen geworben hat. So wie auch schon 2017.
Jetzt wäre es Zeit dieses Wahlversprechen einzulösen. Zumal insbesondere die Mitglieder der Ärztekammer Steiermark ein Recht auf diese Informationen haben. Weiteres Schweigen ist nicht sonderlich vertrauensfördernd.

In der Landtagssitzung am 18.10.2022 attestiert LR Prof. Bogner-Strauß Probleme im Gesundheitswesen trotz ihres ernsthaften und wertschätzenden Zugangs.
Wertschätzung…
Wie sich Wertschätzung dann ausdrückt, zeigt unter anderem die KAGes so: Seit 1.1.2022 gibt es ein, wie jetzt erst durch Probleme mit Teilnahmeplätzen aufgepopptes, verpflichtendes Kommunikationsseminar für künftige Oberärzt*innen.
Im Grund ist es sicher sinnvoll auch das Kommunikationstalent zu stärken. Schwierig wird es nur dann, wenn es unseren Informationen zu folge nur einmal im Jahr stattfindet und die Teilnahme nach dem geplanten Ernennungsdatum gereiht wird. Im schlimmsten Fall droht damit eine zumindest einjährige Wartezeit auf die Ernennung mit zugehöriger Vorrückung beim Gehalt.
Die COVID-Zahlen steigen momentan bezogen auf die stationär zu versorgenden Patienten enorm an. Zusätzlich wird erwartet, dass auch Influenza und andere respiratorische Viren ihr Unwesen treiben werden.
Die Salzburger Kurie der Niedergelassenen Ärzte hat ihre Mitglieder in einem Rundschreiben dringlich gebeten die Versorgung von COVID-Patienten zur Vermeidung der zu erwartenden Überlastung der stationären Einrichtungen möglichst lange über die Niederlassung zu gewährleisten.
Das gilt auch für die Steiermark, wenngleich ein solches Rundschreiben bisher noch nicht existiert.
Dazu braucht es aus unserer Sicht dringlich zusätzliche Regelungen und Finanzierungen für die Niederlassung:
Im Hinblick auf eine drohende Überlastung des gesamten Gesundheitswesens im Herbst sind diese Punkte schnellstens mit der Sozialversicherung zu verhandeln.

Funktionsgebühren - alles vergolden?
Die Positionen wurden besetzt. Nun hat die neue Kammerführung nachgezogen und auch die Funktionsgebühren adaptiert. Im Grund nichts Verwerfliches.
Aber:
Es wurden neue dotierte Funktionen geschaffen. Die Darstellung war und ist maximal intransparent. Ohne eine schriftliche Unterlage wurden die neuen Positionen vom Präsidenten in der Vollversammlung verlesen.
An eine Protokollierung war auch nicht gedacht!
Erst unser massiver Druck im Zusammenhang mit der Auskunftspflicht der Kammer ihren Mitgliedern gegenüber hat zu einer Erwähnung im Protokoll geführt.
Die Kosten belaufen sich im Jahr ohne weitere Sitzungsgelder, Weggelder usw. auf mindestens € 58.000,- die die steirischen Ärzt*innen für ihre Vertreter zusätzlich zahlen dürfen.
Denn der 2. Kurienobmann-Stellvertreter wird jetzt auch entschädigt. Und dann gibt es noch Präsidialreferenten. Wie viele wird auf der Homepage der Ärztekammer Steiermark noch immer nicht mitgeteilt!
Dass der Ausbildungsreferent jetzt auch eine Entschädigung erhält, ist nur dem geschuldet, dass das bisher von afa-Obmann Eiko Meister in Doppelfunktion erledigt wurde. Jetzt gibt es für die Arbeit Geld. Die Frage ist nur, ob das System aufrecht erhalten bleibt, wenn weder die ÖÄK noch die Ärztekammer Steiermark ab 2023 für Ausbildungsstellen NICHT mehr zuständig ist.
Anfragen an das Kammeramt verhallen im Nirvana… Pikant ist, dass der amtierende Präsident vor fünf Jahren mit seiner Fraktion gegen die Funktionsgebühren gewettert hat. Jetzt sieht man das offenbar anders.
Und was sagt unsere neue Kammerspitze Sacherer - Bayer - Posch - Schmidt?
Nichts. Weiterhin. Weil man ja 75% der Ärzt*innen vertritt (Zitat Dr. Moussa anlässlich der Vollversammlung).
Augenscheinlich reicht es der neuen “fraktionslosen” Führung Positionen zu besetzen und Entschädigungen zu lukrieren.
Uns ist das deutlich zu Wenig!
Und wir sind sehr gespannt auf die Tätigkeitsberichte der Funktionäre mit fixer Entschädigung!
Weil die steirischen Ärzt*innen von ihrer Vertretung neben Infromation auch Transparenz erwarten dürfen!

COVID19 bleibt eine meldepflichtige Erkrankung. Die Quarantäne für positiv Getestete endet aber mit 31.7.2022.
Das hat der dritte grüne Pandemiegesundheitsminister Rauch den Ländern abgerungen. Nicht ohne Widerstand, wie in den Medien zu lesen und hören war.Die ÖÄK nimmt das zur Kenntnis. Probleme gibt es mit der neuen Regelung offenbar nicht. Oder man hat sie noch nicht erkannt. So wie die neue Führung der Ärztekammer Steiermark. Die ist jahreszeitbedingt offenbar schon wieder, oder noch immer auf Tauchstation…
Wir sehen die Aufgabe der Quarantäne bei weiter steigenden Fallzahlen als wenig vernünftig an.
Der Zweck ist es nicht die positiv Getesteten wegzusperren, sondern Infektionsketten zu unterbrechen. Das wird mit dieser Regel vollständig unterwandert. Man könnte auch gleich die Meldepflicht einstampfen.
Für die Spitäler wird der Wegfall der Quarantäneregelung vermutlich wenig Änderung bringen, weil schon jetzt laufend Patienten mit und ohne Symptome positiv getestet werden.
Deutlich problematischer wird sich die Situation in der Niederlassung darstellen: Auch wenn wir mittlerweile im dritten Sommer der Pandemie sind, ist die räumliche Trennung von potentiell positiven Patient*innen in vielen Ordination nur durch eigene Zeitslots zu bewerkstelligen (inklusive Verkleidung in die Schutzausrüstung).
Weiters:
Reichlich Fragen, die zu beantworten auch für die Bevölkerung relevant wäre. Jedenfalls wird der Gesundheitsminister die Verordnung ohne Druck von außen umsetzen (ZIB2, 26.7.2022).
Wir erwarten uns auch von der steirischen Landesärztekammer eine Position und Information! Sommerferien sind sicher notwendig, um Energie zu tanken. Die Aufgabe der Quarantäneregelung kritiklos hinzunehmen, halten wir im Hinblick auf den Herbst für keine gute Idee.
Aus unserer Sicht ist eine fünftägige Quarantäne ab dem ersten positiven Test (egal ob Antigen oder PCR) mit einer “Freitestung” mit PCR am 5. Tag eine gangbare Möglichkeit, einigermaßen über die Runden zu kommen.
Während der ÖGK-Obmann Huss wieder einmal auf die Wahlärzte hindrischt und die wählärztlich tätigen Spitalsärzt*innen offen der Korruption beschuldigt, üben sich die neuen Vertreter*innen im gegenseitigen Zuraunzen des Ärgers darüber!
Quelle: Kleine Zeitung
Liebe neue Spitzenfunktionär*innen!
Raunzen ist zu wenig!
Wir erwarten auch in der Steiermark ein entsprechendes Auftreten gegen die laufenden Brüskierungen! Nicht nur in den sozialen Medien!
Oder ist das Ende der Wahlärzt*innen schon packtiert?
Nix tun ist uns zu Wenig!
Fehlt es am Willen oder am Können? Oder Beidem?
Der Ärztenotdienst in Graz ist in seiner bekannten Form seit heute Geschichte. Über geblieben ist momentan ein Visitendienst und Odrinationen, die am Wochenende für wenige Stunden geöffnet haben.
Es ist zu befürchten, dass es dadurch zu einer weiteren Belastung der schon lange am Limit arbeitenden Notaufnahmen kommt.
Das Einzige, was die neue Kurienführung der Niedergelassenen um Bayer dem entgegensetzt, ist die Auflösung des zugehörigen Referates. So wie auch das Referat für den Bereitschaftsdienst aufgelöst wurde.
Aus unserer Sicht eine dramatische Fehlentwicklung!

Kurz nach der Verkündung des Wahlergebnisses am Wahltag wurde von Michael Sacherers Vereinigung mitgeteilt, dass man sich mit dem Wahlbündnis aus IG (Angestellte und Niedergelassene) und Wahlärzten geeinigt hätte und eine große Koalition gründen wolle.
Damit begeht Sacherer einen Wortbruch, zumal er mit der afa schon im Herbst 2021 eine Zusammenarbeit vereinbart hatte. Mit der damaligen Begründung, dass man den Parteieinfluss auf die Ärztevertretung reduzieren wolle.
Es ist leider nicht das erste Mal, dass die afa von ÖVP-nahen Personen hintergangen wurde.
Fakt ist, dass nun der Parteieinfluss bis tief in die Ärztekammer reicht.
Man darf gespannt sein, wie jetzt die Stellungnahmen zum RSG und Reshape aussehen, wie die Niederlassung attraktiver wird, wenn die Wahlärzte aus dem System genommen werden und vermutlich auch noch ein Niederlassungsverbot kommt.
Dass die Ausbildung und andere Teile des übertragenen Wirkungsbereiches schon an die Länder verloren sind, wird diese Koalition auch nicht ändern.
Bleiben also noch Kassenverhandlungen, Spitalsgehälter und die Ärztepensionen.
Lassen wir uns überraschen mit welch hervorragenden Ergebnissen wir konfrontiert werden.
Sollte dennoch Vernunft einkehren, wird sich die afa intelligenten Lösungen nicht verschließen.
Weil wir den #Gamechange noch immer wollen, während andere Politik spielen!
Für eine parteiunabhängige Ärztevertretung!

Seit letzter Woche läuft die Kampagne der Kurie Angestellte Ärzte zur Problematik in den Spitälern betreffend die nicht vorankommenden Gespräche mit dem Land Steiermark.
In einer heute in der Ärztekammer Steiermark stattgefundenen Pressenkonferenz erläutert afa-Obmann und Vizepräsident Kurienobamnn Eiko Meister warum dieser Schritt nötig geworden ist.
Immerhin laufen die Gespräche mit dem Land und der KAGes schon seit 2018 - nur eben bisher ohne Erfolg.
Die Kampagne soll die Politik wachrütteln. Meister hofft auf Eskalationen verzichten zu können, erklärt aber auch, dass man auf weitere Schritte vorbereitet ist:
Radio Steiermark Journal: https://radiothek.orf.at/stm/20220131/STMIT/1643628605000
ORF Steiermark online: https://steiermark.orf.at/stories/3141057/
Im Pressegespräch in der Ärztekammer Steiermark warnt afa-Obmann und Vizepräsident Dr. Eiko Meister vor den möglichen für das Spitalswesen extrem belastenden Situation rund um die Weihnachtsfeiertage bedingt durch die neue Virusvariate omikron.
Ausschnitt aus dem Pressegespräch:
1. Die BKAÄ fordert die politischen Verantwortlichen und Spitalsträger auf, dafür zu sorgen, dass das gesamte Personal im Gesundheitsbereich besser geschützt wird, um ungefährdet den Aufgaben der Patientenversorgung und Aufrechterhaltung des Gesundheitssystems in Österreich nachkommen zu können.
2. Die Bundeskurie der angestellten Ärzte ist entsetzt über die zunehmende Gewaltbereitschaft einer (nicht der Wissenschaft vertrauende) Minderheit in der österreichischen Bevölkerung, die sich immer mehr und ganz offen gegen Ärztinnen, Ärzte, Pflegepersonal und Mitarbeiter in den Impfstraßen richtet. Sie fordert daher dringend besseren Schutz vor dieser eskalierenden Gewalt.
3. Nur wenn dieser Schutz deutlich verbessert wird, kann das Gesundheitspersonal in Österreich seiner ursprünglichen Aufgabe nachkommen und für die optimale Versorgung der Patientinnen und Patienten – auch nachhaltig – zu sorgen, und zwar unter Wahrung der persönlichen Sicherheit der Ärzte und Ärztinnen und des gesamten Gesundheitspersonals.
4. Das „Abrüsten der Worte und Taten“, wie es auch immer wieder von der Ärzteschaft und dem Spitalspersonal eingefordert wird, darf nicht einseitig sein. Die Bundeskurie der angestellten Ärzte fordert daher von der Politik, dafür zu sorgen, dass etwa Demonstrationen vor Spitälern und Gesundheitseinrichtungen generell ausgeschlossen werden.
5. Insbesondere die Ärzteschaft trägt eine ganz besondere, wissenschaftlich basierte, Verantwortung für die Gesundheit der österreichischen Bevölkerung. Sie ist willens, diese mitzutragen, solidarisch voranzugehen und zu zeigen, dass es in der aktuellen Corona-Krise keinen anderen Ausweg gibt als die Impfung. Auf die Straße zu gehen und genau dagegen zu demonstrieren, ist die verkehrte Richtung und verhöhnt die in den Spitälern erbrachten, herausragenden Leistungen.AFA-Obmann Eiko Meister warnt vor den dramatischen Folgen des Personalmangels in den LKH’s
Wieder einmal muss die Ärztevertretung das Wort erheben und die Verantwortlichen an dringlich nötige Reformen und Nachbesserungen erinnern! AFA-Obmann und Vizepräsident der Ärztekammer Steiermark Eiko Meister warnt vor den dramatischen Folgen des eskalierenden Personalmangels.
LongCovid-Patientinnen und -Patienten bräuchten selbstverständlich eine klare Anlaufstelle, stellte der Obmann der angestellten Ärztinnen und Ärzte in der Ärztekammer Steiermark, Ärztekammer-Vizepräsident Eiko Meister fest. Aber: „Keinesfalls dürfen Notfallambulanzen für die Betreuung von LongCovid-Fällen missbraucht werden,“ erteilte Meister diesbezüglichen Berichten eine klare Absage.
Es sei undenkbar und den akuten Notfallpatientinnen und -patienten nicht zumutbar, die Erstaufnahmen mit chronischen Patientinnen und Patienten teilen zu müssen. Auch das Personal an den Notfallambulanzen sei für diese Aufgabe, „die im kompletten Gegensatz zu deren eigentlicher Funktion steht“ nicht vorbereitet.
Die Ärztekammer verlangt nun, dass diese Tests „endlich auch in Arztpraxen möglich zu machen, um Patientinnen und Patienten vor dem Ambulanzbesuch einen Spießrutenlauf zu ersparen“, so der Obmann der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Vizepräsident Christoph Schweighofer.
Vielfach würden die Patientinnen und Patienten ja von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten zu vertiefenden Untersuchungen in Spitalsambulanzen überwiesen. Daher sollten die Menschen den notwendigen Test auch gleich in der Arztpraxis bekommen können, verlangte Schweighofer. „Ein langer Marsch über Teststraßen oder Apotheken wird den kranken Menschen so erspart“, argumentierte der Ärztekammersprecher am Dienstag.
Eine generelle Testpflicht (außer für Begleitpersonen) als Voraussetzung für den Besuch von Arztpraxen, solle es dagegen weiterhin nicht geben, sagte Schweighofer. „Die Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte bieten ausgefeilte und individuelle Sicherheitskonzepte, um Infektionen zu verhindern. Da braucht es keine übergestülpte Lösung“, sagte Schweighofer: „Kleine Arztpraxen sind verständlicherweise flexibler als große Krankenhäuser“. Wichtig sei es aber, vor dem Arztbesuch Kontakt aufzunehmen, um persönliche Lösungen abzuklären.
Quelle: Ärztekammer Steiermark
„Die steirische Impfkoordination bemüht sich zwar sichtlich, bringt aber leider wenig zustande“, fasste der Obmann der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, Ärztekammer-Vizepräsident Christoph Schweighofer, den Eindruck zusammen, den viele Ärztinnen und Ärzte, aber auch weite Teile der Bevölkerung haben.
So werden mehr als 2.500 Steirerinnen und Steirer, die 85 Jahre und älter sind von der Anmeldeplattform des Landes auf Teststraßen umgebucht, obwohl sie von ihrer Hausärztin oder ihrem Hausarzt geimpft werden wollen. Das sind fast 12 Prozent der 22.000 Menschen, die eine Hausärztin oder einen Hausarzt angegeben haben. „Allen diesen Menschen wurde gegen ihren Willen die freie Arztwahl genommen“, so Schweighofer erschüttert.
Dass dies an den Ärztinnen und Ärzten oder der Impflogistik liege, sei „eine Schutzbehauptung des Impfkoordinators, der die Fehler überall sucht, nur nicht bei sich selbst“, so Schweighofer. Dazu passe es, dass am Freitag offenbar die Verhandlungen mit den Teststraßenbetreibern noch nicht abgeschlossen waren, obwohl bereits am Dienstag Impfstart für die Bevölkerung ist.
Es gibt auch noch keine konkreten Informationen über den ab Mitte März verfügbaren Impfstoff.
In den meisten Bundesländervergleichen liegt die Steiermark sehr schlecht, oft am letzten Platz. „Es tut mir leid, das sagen zu müssen, aber die Verantwortung für dieses Versagen hat der Impfkoordinator.“ Er könne diese Verantwortung weder an die Ärztinnen und Ärzte noch die Politik abwälzen. Es müsse dem Impfkoordinator aber zugutegehalten werden, dass er über keine Erfahrung oder gar Ausbildung im Gesundheits- oder Logistikbereich verfüge. „Er lernt als langjähriger Politiksekretär das Handwerk der Impfkoordination erst, dass er noch viele Fehler macht, ist nicht erstaunlich“, sagte Schweighofer.
Quelle: Ärztekammer Steiermark
„Lasst endlich die Profis ran!“, fordern Eiko Meister und Christoph Schweighofer.
Statt immer neue Ideen ohne praktischen Nutzen zu kreieren, sei es hoch an der Zeit vorhandene Lösungen zu unterstützen und zu stärken, sagen die Ärztevertreter. Vor allem müssten endlich die professionellen und aussagekräftigen Tests in Arztpraxen, die seit dem Frühjahr 2020 flächendeckend für Kranke und Gesunde angeboten werden „endlich ohne Wenn und Aber von der öffentlichen Hand bezahlt werden, damit sie für die Bürgerinnen und Bürger in jedem Fall gratis sind“. Die bunte Mischung aus Teststraßen, Testbussen und Apothekentests sei für die Bevölkerung eine Zumutung.
Auch beim Impfen fehle es an einer klaren und durchgängigen
Strategie. Bund und Länder sollten sich auf die Impfstoffbeschaffung
konzentrieren und das Impfen den Ärzten, Gemeinden und Spitälern
überlassen.
In einer Aussendung fordert Kurienobmann MR. Dr. Christoph Schweighofer auch die Möglichkeit von COVID-Schnelltests ins den Ordinationen. Die Startegie: "Testen in der Apotheke, Impfen in der Ordination" behindere die wohnortnahe Versorgung und stelle eine "Politik fern vom Menschen" dar.
Zur Aussendung
Mit einer beispiellosen Aktion hat die Interessengemeinschaft Niedergelassene Ärzte (IGNÄ) heute de facto die bestehende Koalition aufgekündigt.
In einem offenen Brief, der sich auch in den sozialen Medien wiederfindet, fordert die IGNÄ heute den Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte MR Dr. Christoph Schweighofer zum Rücktritt auf.
Dies stellt einen eindeutigen Bruch des Koalitionsabkommens dar.
Die Vorwürfe gegen Kollegen Schweighofer sind allesamt haltlos.
1. Sicherstellung von COVID Impfungen obliegt dem Bund
Die Beschaffung und Organisation der Impfungen wird durch den Bund bzw. seit Anfang Jänner föderalistisch über die Länder organisiert. Das Versagen ist der Bundesregierung, der Landesregierung und dem eingesetzten Impfkoordinator zuzuschreiben, da die Beschaffung der Impfstoffe zentralistisch über die Bundesregierung und die EU durchgeführt wurde. MR Dr. Schweighofer hat sich von Anfang an für die frühzeitige Impfmöglichkeit in der Niederlassung eingesetzt, wurde von den entsprechenden Gremien aber nicht gehört.
2. GPA Verhandlungen Kollektivvertrag Angestellte in den Ordinationen: Moussa lässt Verhandlungen scheitern
Die Verhandlungsführung wurde von Dr. Alexander Moussa, Obmann der IGNÄ, geführt. Es entspricht dem populistischen Vorgehen der IGNÄ das fehlende Verhandlungsergebnis, das von Moussa verursacht wurde, dem Kurienobmann anzulasten. Es ist auch festzuhalten, dass Moussa das Verhandlungsteam vor einer Woche verlassen hat.
3. Blaulicht Genehmigung Neu: Land lagert Vergabe an GVG aus.
Blaulichtgenehmigungen sind grundsätzlich vom Land auszustellen. Die Ärztekammer Steiermark war bis zur Übertragung der Aufgabe an den Gesundheitsfonds Steiermark mit der Aufgabe betraut. In mehreren Verhandlungsrunden hat MR Dr. Schweighofer als Kurienobmann versucht diese Blaulichtgenehmigungen für die Kolleginnen und Kollegen im Bereitschaftsdienst zu erreichen. Die rigide Haltung des Landes in dieser Frage, wie auch in anderen Fragestellungen hat einen erfolgreichen Abschluss bisher verhindert. Im Besonderen wurde die Erteilung einer Blaulichtgenehmigung an die Landesgesellschaft GVG ausgelagert, die die Blaulichtgenehmigungen an eine Mindestanzahl von Diensten knüpft.
4. E-Impfregister: Bayersche App unbrauchbar
Mit der COVID 19-Pandemie wurde seitens des BMSGPK eine neue elektronische Applikation ins Leben gerufen, die der Vorläufer des E-Impfpass es sein soll. Als EDV-Beauftragter der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte war Prof. Dr. Dietmar Bayer wesentlich bei den Verhandlungen zur Entwicklung dieser App beteiligt. Es war Professor Bayer, der erfolgreich übersehen hat, dass diese App keine Plausibilitätsprüfung beinhaltet. Es ist beispielsweise möglich Impfungen vor das Geburtsdatum des Impflings vorzuverlegen.
Aufgrund dieser Vorwürfe und der gegen Kollegen MR Dr. Christoph Schweighofer vorgebrachten Rücktrittsforderung sieht die Aktion Freier Arzt das Koalitionsbündnis zu mindestens mit der IG Niedergelassene Ärzte für beendet an.
Die Aktion Freier Arzt sieht in dem Vorgehen der beiden Fraktionen IG Niedergelassene Ärzte und Wahlärzte-Spitalsärzte ein unverantwortliches destabilisierendes Vorgehen mitten am Höhepunkt der COVID 19 Pandemie.
Die steirische Ärzteschaft hat momentan wahrlich anderes verdient, als in einen vorzeitigen Wahlkampf mitten in Pandemiezeiten hineingezogen zu werden!
Die Motivation der Vertreter der IGNÄ in den Gremien der steirischen Ärztekammer scheint wieder einmal ausschließlich durch Selbstinteresse und Populismus gekennzeichnet zu sein.
Die steirische Ärzteschaft braucht aber eine Vertretung - gerade in Zeiten wie diesen - die in der Lage ist die Anliegen der Ärzteschaft entsprechend zu kommunizieren und den Druck gegenüber den Systempartnern aufrechtzuerhalten.
Ob sich aus dem Koalitionsbruch vorgezogene Ärztekammerwahlen in der Steiermark ergeben werden, ist Festlegungssache der Vollversammlung der Ärztekammer Steiermark.
Die Aktion Freier Arzt wird ihre sachorientierte Vertretungspolitik jedenfalls weiter fortsetzen.
Populismus hat in der Ärztevertretung keinen Platz!
Nach dem Ausscheiden von Norbert Meindl in den Ruhestand hat die Kurie Niedergelassene Ärzte der Ärztekammer Steiermark heute in ihrer Sitzung die Kurienführung neu gewählt.
Gewählt wurden:
MR. Dr. Christoph Schweighofer zum Kurienobmann und Vizepräsidenten
MR. Dr. Peter Schmidt zum 1. Kurienobmann-Stellvertreter
Dr. Andreas Stryeck zum 2. Kurienobmann-Stellvertreter
Neu eingezogen in die Kurie und als Kammerrat angelobt wurde Dr. Peter Schedlbauer.
Die AFA gratuliert Ihren neuen Vertretern in der Kurie Niedergelassene Ärzte und wünscht viel Schaffenskraft!
Nach 35 Jahren aktiver Vertretungstätigkeit als Kammerrat in
der Ärztekammer für Steiermark zieht sich Kurienobmann und Vizepräsident Dr.
Norbert Meindl aus der Gesundheitspolitik zurück.
Als Grund nennt Meindl das Erreichen der Altersgrenze für eine aktive Tätigkeit, sowohl als Facharzt für Urologie, als auch als aktiver Standesvertreter.
Den niedergelassenen Kolleg*innen die notwendige Schutzausrüstung zur Verfügung zu stellen, ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Herbst im gesamten Gesundheitswesen halbwegs zu überstehen. Doch noch immer haben manche Länder - auch die Steiermark - ein seltsames Verständins für die Situation! Ohne Schutz gibt es keine Versorgung!
Am 11.5.2020 wurde von VP Dr. Meister eine Anfrage an den KAGes-Vorstand zum Thema "Rückkehr in den Normalmodus" gestellt. Nach immerhin 1 Monat trifft die Antwort ein - mit Entschuldigung für die Verspätung.
In der noch immer schwelenden Frage der COVID-Schichtdienst-Vereinbarungen wird auf die lokalen Betriebsvereinbarungen verwiesen...
In einem Besprechungstermin bei Gesundheitslandesrat Mag. Drexler wurde von Kurienobmann Dr. Eiko Meister gemeinsam mit dem KAGes Vorstandsvorsitzenden Universitätsprofessor Dr. Tscheliessnigg das Thema „Zunahme der Ambulanzfrequenzen“ besprochen.
In ersten Vor-Auswertungen seitens der KAGes bestätigt sich das Bild, das in Spitalsärzteversammlungen lokal gezeichnet wurde...
Offenbar hat man es auch vor einer vom Zaun gebrochenen Landtagswahl noch immer nicht verstanden, oder will es einfach: Das System kracht an allen Ecken und Enden. Seit das Land den Bereitschaftsdienst übernommen hat, herrscht Chaos. Die Dienste sind nicht besetzt, die Fahrten werden nicht bezahlt und jetzt wird mit der Freiberuflichkeit argumentiert...

Was mit einem ausgesprochen hervorragenden Abschluss 2018 begonnen hat, konnte nun für 2019 fortgesetzt werden.
In stringenten und zielorientierten Verhandlungen konnte mit der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt werden. ...
Der unstrukturierte und jederzeit möglich Zugang in Gesundheitswesen bringt vor allem die Ambulanzen an den Rand des Kollaps. Deswegen ist es nötig die Patienten im System zu lenken.
Das steigert die Effektivität und spart Kosten. ...
Am 11.5.2017 fanden die konstituierenden Sitzungen in der Ärztekammer Steiermark statt.
Das neue Präsidium lautet:
Präsident Dr. Herwig Lindner ...
15.9.2016: Alle waren da: Die Bevölkerung, der Bürgermeister, der Gesundheitslandesrat, die Geschäftsführung des Gesundheitsfonds, der Vorstandsvorsitzende der KAGes und die Obfrau der GKK.
Spät eingeladen, aber trotzdem anwesend: die Ärztekammer. ...
Begutachtungssentwurf zum Sozialrechtsänderungsgesetz macht Notärzte zum Freiwild
Wie gestern in einer OTS-Mitteilung des Sozialministeriums verlautbart wurde, sieht der Begutachtungsentwurf zum Sozialrechtsänderungsgesetz vor, dass beginnend mit 1.1.2016 die notärztliche Tätigkeit eine freiberufliche Tätigkeit sein soll. ...
Die Aktion Freier Arzt trauert um ihren Gründer und Ehrenobmann, der heute verstorben ist.
Richard Piaty war nicht nur Gründer der AKTION FREIER ARZT und deren erster Obmann für 30 Jahre, sondern auch 27 Jahre lang Präsident der Ärztekammer Steiermark und 12 Jahre lang Präsident der Österreichischen Ärztekammer.
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MR.Dr. Eduard Schriebl
![]() 1958 - 2014 |
MR. Dr. Heimo Waldmann
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Sehr geehrte Frau Kollegin! Sehr geehrter Herr Kollege!
In der Ausgabe der Kleinen Zeitung vom Samstag, 19.12.2011, online hier, werden unsere Vorstellungen zu neuen Führungsstrukturen im Krankenhaus sehr verkürzt dargestellt. Unserer Meinung ist die geübte Führungsstruktur in Prmariaten eine über die man aktiv nachdenken darf, ob selbige in Zeiten eines allumfassenden Systemumbruchs noch aktuell ist. Der Ersatz des Primariates durch ein breites kollegiales "board of experts" im ärztlichen Bereich würde folgende Vorteile bieten:
aktion freier arzt
Rabensteinersteig 34